Alcaraz bei "maximal 90 Prozent" – wo Zverev & Djokovic ein Schicksal teilen
Show notes
Lange mussten wir warten - dann boten die Australian Open doch noch ganz großes Kino! Die letzten Tage des ersten Grand Slam des Jahres wurden zu einem Spektakel, über das Moderator Dennis Heinemann und SPORT1-Tennis-Experte Stefan Schnürle ausgiebig in Cross Court sprechen. Nachdem Stefan einen Kritikpunkt loswird, rückt das Herren-Finale zwischen Carlos Alcaraz und Novak Djokovic in den Mittelpunkt. Was der Serbe dort im ersten Satz zeigt, ist unglaublich - doch das Blatt wendet sich schnell. Dennis und Stefan analysieren, wie Alcaraz das Match drehen konnte. Im 4. Satz wehrt sich Djokovic mit allen Kräften, doch es gibt einen Moment, dem er nachtrauert. War das die letzte goldene Chance auf Nummer 25? Dennis und Stefan beleuchten auch seine mysteriöse Aussage nach dem großen Finale, ehe sich vor Alcaraz verneigt wird. Dessen Entwicklung überrascht Stefan ein wenig, denn Halbfinale und Finale zeigten neue Facetten an ihm. Und damit beginnt die Diskussion rund um das epische Halbfinal-Duell mit Alexander Zverev. Dennis und Stefan sehen in den ersten beiden Sätzen vor allem ein Problem beim Hamburger. Heiß diskutiert wird auch die Behandlung von Alcaraz. War das legal oder Zverevs Ärger berechtigt? Zverev kämpft sich dennoch in Satz 5 – doch warum ging es am Ende schief und muss sich Zverev irgendeinen Vorwurf machen? Auch das 2. Halbfinale zwischen Djokovic und Jannik Sinner sorgte für beste Unterhaltung. Stefan überrascht Dennis dabei mit seiner Zahlen-unterstützten Einordnung. Zwar konnten die Halbfinals nicht ganz mithalten, doch das Damen-Finale zwischen Elena Rybakina und Aryna Sabelenka bot reichlich Spannung und Dramatik. Dennis und Stefan diskutieren, was den Ausschlag gab und ob Sabalenka ein Final-Problem hat. Gibt es dank Rybakina eine klare Top 4? Nach einem Austausch zu Elina Svitolina und Jessica Pegula wird ein aufsehenerregender Vorschlag eines mächtigen Manns im Tennis besprochen. Kann dies die Zukunft des Damen-Tennis sein?
🎾 Folge #112 im Überblick 🎾
Ab 0:00 min.: Analyse des Australian-Open-Endspiels – wie Alcaraz Djokovic doch den Zahn zog Ab 17:30 min: Bleibt Nummer 25 für Djokovic ein Traum? Was Alcaraz jetzt noch besser macht Ab 32:00 min: Zverev vs. Alcaraz: Ärger um Behandlung! Was gab Ausschlag & was fehlte Sinner Ab 54:00 min.: Warum entgleiten Sabalenka so viele Finals? Revolution im Damen-Tennis nötig?
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Show transcript
00:00:00: Ist die Nummer eins bei Sverev in Bezug auf Grand Slam Titel vielleicht sogar ähnlich zu sehen wie die fünfundzwanzig bei Djokovic?
00:00:08: So nach dem Motto wollen wir nicht ausschließen, aber ist schon schwierig, wenn die anderen beiden dabei sind und performen.
00:00:20: Carlos Alcaraz ist der jüngste Spieler in der Geschichte des Tennis-Sports, der bei allen vier Grand Slam-Tournieren am Ende mindestens einmal ganz oben steht.
00:00:28: Mit gerade mal zweiundzwanzig einhalb Jahren hat er das geschafft.
00:00:31: Darüber müssen wir hier heute natürlich sprechen und Elinor Ibakina gewinnt ein wirklich spannendes Finale gegen Arena Sabalenka.
00:00:38: Wir haben also zwei neue Australian Open Champions und das hier ist jetzt die dritte Folge Crosscourt zu diesem Turnier.
00:00:45: Natürlich heute auch mit Stefan Schnöhle.
00:00:47: Hallo Stefan.
00:00:48: Hallo Dennis, hallo an alle.
00:00:50: Es ist ja so, dass wir vor einiger Zeit, ich weiß gar nicht mehr genau wann das war, hier so ein Switch vorgenommen haben, unsere Rollen getauscht haben, dass ich mehr moderiere und du der Experte hier bist sozusagen und ich finde, dass das auch deine Bühne sein soll, weil du dich immer da so schön reinarbeitest in die ganzen Facts.
00:01:08: Ich vergleich das immer so damit, wenn ich ein Match kommentiere, dann bereite ich mich auch immer intensiv darauf vor und bei dir merkt man immer, dass du dich richtig intensiv auf diese Folgen vorbereitest.
00:01:17: Hast du denn jetzt mal so als lockere Einstiegsfrage nach dem, was wir da erlebt haben, länger gebraucht dafür?
00:01:24: Oder weil das ist ja jetzt keine Folge wie jeder andere auch, oder?
00:01:27: Nee, das ist schon immer... Also das war schon... Ich habe mich gefreut über die Art der Matches, aber sie war auch gleichzeitig... Ja, ein bisschen anspruchsvoller, weil ich gestern am Sonntag noch in der Arbeit war während dem Finale, habe es natürlich laufen lassen, aber musste mich da auch um andere Dinge kümmern und habe es mir dann tatsächlich das Match auch noch mal gestern bis um Mitternacht reingezogen, das Finale der Herren, das Daumfinale hatte ich schon gesehen.
00:01:50: Und deswegen war schon gut Vorbereitung heute den ganzen Tag noch und gestern auch schon ein bisschen mit Notizen und alles.
00:01:57: Also ja, war schon gut zu tun.
00:01:59: Ja, wir sind ja spielerisch am Ende dann doch noch ganz schön entschädigt worden.
00:02:02: Das hatte jetzt natürlich die schöne Seite, dass wir wirklich dann auch diese Stories nach hinten raus haben.
00:02:07: Klar ist das dann irgendwie natürlich noch mehr, gerade wenn Tennis Geschichte passiert, noch mehr mit mehr Fakten und mehr Arbeit vielleicht verbunden dann auch für dich.
00:02:14: Aber wir gucken mal, wie wir heute durch diese Folge kommen.
00:02:16: Also... Du hast dir am Ende oder wir beide, wir haben ja so ein ganz bisschen geklagt, das Niveau und die Spannung und wenig Fünf-Satz-Matches, das ist ja jetzt alles komplett anders gelaufen.
00:02:25: Das heißt, spielerisch musst du doch jetzt auch wirklich irgendwie dafür entschädigt worden sein, ne?
00:02:31: Ja, also es kam spät, aber es kam mit der großen Spannung und wie, mit der großen Spannung und alles, das auf jeden Fall.
00:02:40: Und gleichzeitig sogar so... noch gut, dass wir auch noch bei den Sieger-Tipps jeweils einmal richtig lagen, du ja bei Alkaras, ich bei den Damen mit Ribakina.
00:02:48: Also auch das kommt ja nicht immer vor, würde ich mal behaupten.
00:02:52: Deswegen, ja, das Ende hatte schon Potenzial auf Wiederholung.
00:02:58: Ja, es war schon ab Freitag wirklich mit den Herren halbfinals, aber auch das Damenfinale, das Herrenfinale.
00:03:04: Das war auf jeden Fall die drei Tage, die können sich auf jeden Fall sehen lassen.
00:03:08: Gute Matchups auch, also sowohl bei den Damen des Rybakianas, aber Lenkermatchup.
00:03:12: Man denkt nicht, aber irgendwie funktioniert das.
00:03:14: Das war damals schon bei dem Osten in den Openfinale so.
00:03:17: Und bei den Männern auch.
00:03:18: Es waren Halbfinals, die spannend waren und von den Namen auch.
00:03:21: Klar hatte man Al-Karassin also ein bisschen favorisiert.
00:03:24: Aber Djokovic und Zverev sind dann schon in der Reichweite, wo du nicht gleich denkst, okay, die haben gar keine Chance, auch wie sie davor gespielt haben.
00:03:33: Deswegen, das hat auf jeden Fall zur Spannung beigetragen.
00:03:35: Das war super.
00:03:36: Kleiner Getickpunkt, eher so Richtung aus den Open.
00:03:39: Ich verstehe nicht immer ganz, also die haben so einen Wirten aus Dachfetisch, also wenn wir das Dach haben, müssten wir es auch einsetzen.
00:03:46: Sobald es irgendwann, ja ich weiß, am Morgen hat es mal geregnet kurz, und das war irgendwo hat es auch im Umkreis von fünfzig Kilometer mal kurz getröpfelt.
00:03:55: Aber man muss das Dach nicht immer schließen oder fast schließen, wie dann im Finale bei den, bei den Herren, als sich Alkaras dann auch darüber beschwert hat, dass es dann plötzlich ohne Absprache mit den Spielern sogar weiter zugegangen ist.
00:04:06: Das finde ich, also wir haben immer noch eine Outdoor-Veranstaltung und da sollte man auch versuchen wirklich, die durchzuziehen und nicht auch wegen des starken Windes, was ja wohl auch ein bisschen ein Grund war, weil das dann immer Verschwörungstheorien sofort unterstützt, weil natürlich ein Spieler für den Wind eher besser geeignet ist Alkaras und bei anderen eher weniger mag.
00:04:26: Deswegen da... würde ich schon plädieren, lasst das Dach auf, solange es geht.
00:04:30: Und wenn ihr es dann seht, mei, dann ist halt mal eine kurze Unterbrechung.
00:04:34: Aber ja, das fand ich so ein bisschen, finde ich, ein bisschen schwierig und bisschen schade.
00:04:38: Ja, stimmt.
00:04:39: Das war auf jeden Fall zwischendurch ein Thema.
00:04:41: Okay, also, wir haben viel zu besprechen.
00:04:43: Meine Aufgabe wird jetzt sein, hier so ein ganz bisschen den roten Faden zu halten, weil es ist ja wirklich und das geht euch zu Hause natürlich auch so viel passiert.
00:04:51: Ja, sich das manchmal auch im Kopf finde ich so ein bisschen überschlägt.
00:04:54: Wie war das eigentlich nochmal?
00:04:55: Aber es hat auf jeden Fall mir hat es mega viel Spaß gemacht.
00:04:59: Vor allen Dingen dieser epische Halbfinaltag mit gut zehn Stunden Tennis war dann fast ein bisschen viel vor dem Fernseher.
00:05:03: Aber ich habe mir das wirklich komplett reingezogen.
00:05:05: Es war wirklich Wahnsinn.
00:05:07: Lass uns mit dem Herr in Finale anfangen.
00:05:09: Das sind die frischesten Eindrücke.
00:05:10: Das machen wir immer so.
00:05:12: Für all diejenigen, die das immer noch nicht mitbekommen haben, vielleicht noch minimal Rolle rückwärts.
00:05:17: Also halbfinale natürlich Alkaras, der sich gegen Sverref durchfeitet und Djokovic gewinnt wirklich gegen Janik Sinner.
00:05:23: Das hatte man so nicht auf dem Zettel.
00:05:24: Und dann kam es also zu diesem Finale Djokovic gegen Alkaras.
00:05:29: Und dann kommt Novak Djokovic in dieses Spiel rein und spielt einen unglaublich guten ersten Durchgang, wo man sich dann schon gedacht hat, was passiert an diesem Tag?
00:05:40: Er gewinnt den Mit sechs zu zwei, das ist eine Einbahnstraße gewesen, Stefan.
00:05:46: Definitiv.
00:05:47: Sinna und Alkaras haben ja schon wenig verschiedene Qualitäten und erfordern für Djokovic daher auch unterschiedliche Lösungsansätze, weil gegen Sinna konnte er, zu dem er jetzt da recht ausgeruht war, durch die Runden zuvor, sich schon zuzutrauen.
00:06:00: Okay, gegen den kann ich es über fünf Sätze vielleicht auch ziehen.
00:06:04: Vielleicht reichen da meine Kräfte oder sind meine sogar am Ende mehr.
00:06:07: Gegen Alkaras wusste eigentlich vom Start weg, okay, ich renne jetzt hier gegen die Uhr.
00:06:11: Denn wenn es gegen Zveref nur Gremfe waren, dann war es ziemlich sicher, dass Alkaras bei den deutlich niedrigeren Temperaturen da jetzt nicht wieder Probleme kriegt.
00:06:19: Und anders als ein Sinner, der im Fünfensatz eben schon mal nachlässt, da kommt vielleicht später noch dazu, wird Alkaras ja dann eher stärker noch.
00:06:26: Und insofern war da wirklich Djokovic von... Ball eins da, du hast es gesagt, er hatte einen klaren Plan, möglichst schnell auf die Punkte gehen, wenn sich die Chance bietet, wenn ein Punkt dann mal wichtig war, dann hat er auch die Rallys möglichst intensiv und lang gespielt, aber eben dosiert und nicht ständig.
00:06:42: Und ja, das war so ein bisschen, vielleicht hat er da sogar ein, zwei zu viele lange Ballwechsel gespielt, weil das kommt dann später nochmal.
00:06:50: Fällt später noch mal auf ihn zurück, aber ist viel wirklich auf, dass er da die kurzen Ballwechsel extrem dominiert hat, bis maximal vier Schläge.
00:06:58: Alkaras hat da nur sechs Punkte gemacht, Djokovic, siebzehn, das ist ein riesiger Unterschied.
00:07:04: Und Alkaras hat eigentlich nur bei den Mittellangen wirklich einen Vorteil gehabt, die es dann viel zu wenig gab.
00:07:09: Das wird sich wie so ein roter Fahnen durch das Match übrigens ziehen, ist am Ende auch der entscheidende Unterschied.
00:07:14: Aber Djokovic ist wirklich bei diesen kurzen Ballwechseln und bei den Langen immer mindestens auf Augenhöhe oder sogar ein bisschen besser.
00:07:23: Ja, diese Langen, das mag manchen vielleicht verwundern, aber Chukovic hat trotz dieses Greffteverschleiß immer noch diese Gabe den Ball im Spiel zu halten.
00:07:31: Das kann er wie kein anderer.
00:07:33: Was er eben nicht mehr konnte mit schwindendem Kraft, ist diese Ballwechselmehrheitlich diktieren.
00:07:37: Sofern der Aufschlag oder Return ihm nicht diesen Vorteil gebracht hat, dann hat Alcaras einfach die größeren Reserven und der war dann tick früher am Ball, konnte mehr Power reinlegen und Chukovic ließ es immer wieder mal aufblitzen.
00:07:49: Aber es klingt ihm einfach nicht mehr das Konstant in jedem Ballwechsel, wie das Alkaras kann.
00:07:53: Und jetzt habe ich da schon ein bisschen vorweggegriffen, aber worauf ich hinausfäll, im ersten Satz, ging das alles noch super für Djokovic.
00:07:59: Alles war noch ein bisschen einfacher, er hat besser serviert als Alkaras.
00:08:02: Ritual war da, er hatte mehr Sicherheit in langen Ballwechseln und hier halt auch noch die nötige Kraft, seine Vor, wirklich auch mit der Vorhand.
00:08:10: Ja.
00:08:10: Die war grandios im ersten Satz.
00:08:12: Also, da war er hier, er war wirklich, wie du gesagt hast, eine Klasse besser als Alkaras, der erschien noch nicht so richtigen Plan zu haben.
00:08:19: Und er hat auch doppelt so viele leichte Fehler gemacht, obwohl er Chokovic eigentlich der aggressivere war.
00:08:23: Aber wie wir die Vorhand war, wirklich überragend und ja, neunundzwanzig zu fünfzehn Punkte für Chokovic.
00:08:28: Also, das war, wie du gesagt hast, ein Klassenunterschied.
00:08:31: Und ja, nach fünfunddreißig Minuten eigentlich ideal für ihn.
00:08:36: Also da muss ich wirklich sagen, weil du jetzt zum nach hinten raus auch diese Vorhand nochmal rausgestellt hast, das hätte ich sonst auch gemacht an dieser Stelle nochmal.
00:08:42: Da habe ich mir wirklich die Augen gereden, weil wir haben... Auch in der letzten Zeit bei den Stars, die dann hochgekommen sind, damit meine ich Alcaras und Sinner oft darüber gesprochen, auch bei Alcaras, wie viel Power der wirklich hat, wie der dich überpowern kann mit seinem Spiel, wenn er den Arm richtig fliegen lässt.
00:08:59: Bei Sinner ist es dann dieser Schwung immer, wenn der wirklich durchzieht, wo ich denke, Alter, der nimmt dieses Tempo so unglaublich mit und so.
00:09:06: Was ich nicht mehr so auf dem Schirm hatte, bin ich ganz ehrlich, ist, dass Novak Djokovic diese Vorhand wirklich so schnell spielen kann.
00:09:13: Also da dachte ich echt, hab mich auch noch dran erinnert.
00:09:16: Gut vor
00:09:17: zehn Jahren konnte das auch noch nicht, aber das hat er über die Jahre echt richtig gut gelernt.
00:09:21: Also wirklich, das war wirklich, dass er da auch Entschläge so aus der Rallye heraus manchmal anbringen konnte, wenn er wirklich drauf geht, das fand ich stark.
00:09:31: Olympia-Finale, dieser eine Ball, du erinnerst dich bestimmt auch noch aus dem Krossduelder letzter Ball Kross rüber, wo ich so dachte, boah, dass der das so leisten kann.
00:09:40: Also das fand ich wirklich richtig start.
00:09:42: So, dann hat sich das Blatt ja so ein bisschen gewendet.
00:09:45: Das war ja vielleicht auch das, was man erwarten konnte.
00:09:48: Also die Sätze zwei und drei, vielleicht können wir die so ein bisschen zusammenfassen, dass sich das irgendwann angleicht, damit meine ich, dass der eine vielleicht ein bisschen nachlässt und dass der andere tickstärker wird.
00:09:58: Das war wahrscheinlich irgendwie klar, oder?
00:10:00: Ja, wobei mich schon gewundert hat, wie stark dieser Energielabel bei Chocovitch im zweiten Satz getroppt ist, abgefallen ist.
00:10:08: Also das waren ja thirty-fünf Minuten.
00:10:10: Klar waren intensive Ballwechsel dabei, aber das war schon ein bisschen mehr, als ich erwartet hatte.
00:10:15: Aber Alkaras hat jetzt auf einmal die kurzen Ballwechsel auch klar dominiert, was übrigens der einzige Satz ist, wo ihm das gelungen ist.
00:10:22: In den späteren Sätzen ist es wieder ausgeglichen.
00:10:24: Und das liegt halt jetzt schon daran, dass er natürlich besser serviert hat.
00:10:28: Er hat aber auch die Returnposition hier ein bisschen verändert.
00:10:30: Das war ein kluger Zug.
00:10:31: Er stand ein bisschen tiefer, hat mehr Bellenspiegel gekriegt.
00:10:35: Die Quote freier Punkte von Djokovic ist deutlich gesunken.
00:10:40: Das kommt natürlich auch hinzu, dass Djokovic auch weniger erst ins Feld brachte.
00:10:43: Aber, wie gesagt, die Quote an kurzen Ballwechseln ist hier eigentlich richtig hoch geschnellt sogar noch.
00:10:50: Also, Alkaras hat eben besser serviert.
00:10:52: Djokovic hat wirklich gemerkt, okay, Energielevel ein bisschen niedriger.
00:10:55: Ich glaube, er hat Surfered-Volletails... was nicht so funktioniert hat.
00:10:59: Also der Satz war irgendwie für ihn wie eine Atempause, hatte ich das Gefühl.
00:11:03: Sonst gibt es nicht so viel zu dem Satz zu sagen.
00:11:05: Eigentlich Abbild von Satz, von Satz eins, nur anders rum.
00:11:08: jetzt halt.
00:11:10: Al-Kras macht jetzt die fast die doppelten Anzahlpunkte, ist der konstantere Spieler, werden sich bei Djokovic halt mehr Fehler einschleichen.
00:11:18: Ein bisschen komischer Satz, aber Djokovic weiß halt, Dachte ich oder dachten wir auch, wie man so ein Fünfsatz-Duell managt und lässt den Satz jetzt ein bisschen mehr laufen, um die Batterie aufzuladen.
00:11:30: Wenig ist ihm das gelungen, auch würde ich behaupten, wenn ich jetzt drei anschaue.
00:11:33: Er hat sich da definitiv wieder aus dem Energiespar-Modus zurückgeholt und dann auch mit allem gefeitet.
00:11:40: Also gerade anfangs, der hat bei zwei Eins dann wirklich mal als er zwei ins geführt hat, alles ins Ausschlagspiel von Alcaraz gelegt.
00:11:46: Da war er gut drin, dreißig beide, hat den Ballwechsel dominiert und hat ihn aber nicht tot gekriegt.
00:11:52: Und dann hat Alcaraz einen überragenden Konter gespielt und das war auch ein ganz entscheidender Punkt in dem Match.
00:11:58: Das hat mich auch beeindruckt, wie... Alkaras dagegen gehalten hat, weil danach muss bei Djokovic wieder das Notstromaggregat übernehmen und dann folgen halt fünf Minuten, wobei ihm fast nichts mehr geht.
00:12:09: Er macht Fehler, Doppelfehler und Alkaras holt sich das in dem Satz dann entscheidende Break.
00:12:16: Die ersten zwei Sätze hatten für mich wirklich auch noch viel mit Djokovic zu tun, aber ab dem dritten Satz finde ich, ist dann immer mehr Alkaras, der wirklich auch in den Mittelpunkt und den Fokus rückt.
00:12:26: Im zweiten Satz hat sich Alkaras schon gesteigert, aber ich fand den dritten fast noch beeindruckender, wie er da dagegen gehalten hat, weil Chokovic es dann wirklich wieder richtig, richtig aktiv versucht hat und alles rausgeholt hat.
00:12:39: Was ich glaube auch, was Chokovic da gespielt hat, dann im dritten und vierten, hätte für ganz, ganz viele, wenn nicht alle Gegner gereicht, sind halt Klammern jetzt mal aus, da kommen wir später dazu.
00:12:48: Aber letzter Punkt nur.
00:12:50: Djokovic wollte ja auch dieses letzte Ausschlag spielen.
00:12:52: Da war ja null vierzig.
00:12:53: Und er wollte das aber nicht abgeben.
00:12:55: Er hat da unbedingt noch mal gekämpft.
00:12:56: Er wollte das Alkaras aushälviert und glaube ich vor allem, dass Ersatz vier eröffnen darf.
00:13:01: Damit du im Zweifel dann dieses Scoreboard Pressure am Ende auf Alkaras hast.
00:13:05: Das wäre ja dazu gekommen sonst.
00:13:07: Und das fand ich so stark, wie Alkaras wirklich.
00:13:09: Der hatte ja fünf Breakbälle oder was vergeben.
00:13:11: Dann hatte Djokovic Spielball.
00:13:13: Aber er hat da nicht locker gelassen.
00:13:14: Er hat immer weitergebohrt, bis er dieses Break hatte.
00:13:17: Das hätte die Dynamik im vierten Satz schon verändern können, weil dann hätte nicht Djokovic servieren müssen, um im Match zu bleiben, sondern Alkaras hätte aufgeschlagen, um das Wünffensatz zu verhindern.
00:13:27: Und das ist schon eine andere Situation.
00:13:29: Deswegen, das fand ich stark von Alkaras, wie er am Schluss nicht locker gelassen hat.
00:13:33: Also, sechs zu zwei und sechs zu drei waren die Sätze zwei und drei.
00:13:37: Das sieht auf dem Papier dann relativ deutlich aus.
00:13:39: Hast du jetzt viel dazu gesagt?
00:13:40: Dann lass uns noch mal in den vierten Satz reinschauen.
00:13:41: Der geht am Ende mit sieben zu fünf an Alkaras.
00:13:44: Aber der war natürlich dann noch mal so richtig, also da hat man richtig gemerkt, okay, jetzt, ja, bahnt sich dann noch mal was an.
00:13:52: Es bauscht sich was auf.
00:13:54: Da gab es ja auch am Anfang schon so ein extrem langes Aufschlagsspiel mit vielen, vielen Breakmöglichkeiten.
00:14:00: Ja, ich will da nicht zu viel vorweg nehmen.
00:14:02: Kannst du gerne noch mal durchgehen?
00:14:03: Ich fand nur ganz am Ende.
00:14:04: Da ging es dann plötzlich ganz schnell, aber gehe gerne noch mal durch.
00:14:07: Ja, genau.
00:14:08: Also definitiv der beste Satz.
00:14:10: Djokovic quetscht da wirklich noch mal alles aus sich raus, was in ihm steckt, hat auch deutlich besser serviert in dem Satz.
00:14:16: Beide waren recht zu verreden hinter eigenem Ausschlag.
00:14:18: Lange, muss man sagen.
00:14:20: Ausnahme des eine Ausschlagspiel, was du erwähnt hast, ganz am Anfang.
00:14:23: Da hatte Al-Karas genau sechs Breakbälle, wo Chocovic wirklich vier, fünf auch überragend abwert.
00:14:29: Bei einem hat er eine Chance gehabt auf jeden Fall, da hat er was liegen lassen.
00:14:33: Und danach gibt es ja auch diesen Energieausbruch von Djokovic, wo noch mal das ganze Publikum anzündet.
00:14:37: Das ist eine ganz gefährliche Situation.
00:14:39: Also da können wir mal Daniel Medvedev fragen bei Australian Open Finale, wenn dann plöcklich das Publikum eingreift und laut wird.
00:14:46: Das kann auch dann so ein Match kippen, aber hier auch wieder Kompliment an Alcaraz, der die Ruhe behalten hat.
00:14:52: Weil Djokovic hat im nächsten Spiel wieder alles reingeworfen, aber hält da voll dagegen, lässt nicht laufen.
00:14:58: Und das ist wirklich stark.
00:14:59: Djokovic hat sich dann nochmal bei drei, vier befreit.
00:15:01: das Spiel ist noch mal so.
00:15:03: ein Punkt, den ich noch mal rausstellen will, weil der war auch noch mal ganz entscheidend.
00:15:07: Vier, vier und Chokovic bekam ja diesen einen Breakball.
00:15:10: Und das haben wir im Halbfinale gegen Sinner gesehen.
00:15:13: Normalerweise, es war ja fast das gleiche.
00:15:15: Alkaras hatte viele Breakbälle, genauso hatte Sinner viele Breakbälle, aber keiner konnte genutzt werden.
00:15:21: Und dann hat Chokovic einen Breakball.
00:15:22: und normal denkst du, okay, er schlägt zu.
00:15:25: Und in diesem Einfall, er war sogar gut im Ballwechsel, er hat ihn dominiert.
00:15:29: Und da macht er den Vorhandfehler.
00:15:31: Das ist auch der Fehler.
00:15:32: Das war dieses Skriptabweichung, wo man nicht gewohnt war.
00:15:35: Und der Fehler ärgert ihn.
00:15:36: Und er hat auch danach gesagt, das ist der eine Punkt, den er machen muss.
00:15:40: Ja, und das war dann am Ende der Unterschied.
00:15:42: Klar, ging's dann nochmal.
00:15:45: Also, die Vorhand am Ende war wirklich auch die, die wohl am Anfang so stark war und die wir, glaube ich, zu Recht so loben.
00:15:50: Am Ende war es die Vorhand, die ihn fallen hat lassen.
00:15:53: Hat er auch, glaube ich, in der PK dann auch gesagt.
00:15:56: Also... Bei Fünfzehn im letzten Aufschlagspiel, wo du meinst, es geht so schnell, patzt der ja dreimal mit der vorhattet Folge.
00:16:06: Das war am Schluss schon der entscheidende Schlag.
00:16:08: Am Anfang hat sie ihn.
00:16:10: Überall Keras gesetzt und den Unterschied gemacht, aber am Ende hat sie die Vorhand ein bisschen in Stich gelassen.
00:16:15: Es war vielleicht da auch eine Kraftfrage, weil dieses letzte Ausschlagsspiel, ja es war dann schnell, aber der erste Punkt, wenn du dich an den erinnerst, der war nicht schnell.
00:16:22: Das waren vierundzwanzig Schläge, der längste Ballwechsel im Spiel, da haben beide nochmal alles rausgeholt und da hat sich halt der sechzehn Jahre jüngere... Einfach schneller davon erholt für meinen Geschmack.
00:16:33: Und Djokovic hat dieser Ballwechsel noch nachgehangen.
00:16:36: Und deswegen kamen, glaube ich, diese Fehler.
00:16:38: Trotzdem Hutab vor Alkaras.
00:16:39: Ich meine, wir haben es oft gesehen, wie Leute dann gerade in diesen Momenten gegen Djokovic einknicken, auch wenn der ein bisschen Energieverlust hat oder körperlich was spürt.
00:16:48: Aber wie er da nicht zurückgewichen ist, das war wirklich beeindruckend.
00:16:53: Er hat einfach... Ja, einfach super dagegen gehalten, auch als Djokovic wieder mehr Winner und mehr Risiko gegangen ist.
00:16:58: Und das war einfach Klasse von ihm.
00:17:02: und um den Kreis zu schließen.
00:17:04: Djokovic hat im vierten Satz auch wieder die kurzen Ballwechsel für sich entschieden.
00:17:07: Knapp auch die Langen, was man vielleicht erstaunlich ist aufgrund seiner nachlassenden Energie.
00:17:13: Aber Alkaras hat wirklich diese Mittellang mit fünfzehn zu Null.
00:17:16: ganz klar dominiert, weil er einfach diesen Punkt aufbauen, diktieren und abschließen konnte.
00:17:21: Und das ist Djokovic im zunehmenden Matchverlauf schwerer gefallen, da diese Lücken zu finden gegen Alkaras.
00:17:27: Und deswegen hat Alkaras am Ende den Sieg beschert.
00:17:30: Ja.
00:17:30: Hat er sich dann auch verdient, ist auch keine leichte Situation, wenn du gegen ihn auf den Court kommst, gegen Djokovic in Ersten mit zwei zu sechs verlierst.
00:17:37: Genau weiß, dass Djokovic vorher gegen Sinner gewonnen hat, aber wie er das dann noch zu seinen Gunsten gedreht hat, das war auf jeden Fall stark.
00:17:43: Und jetzt müssen wir über beide noch mal sprechen mit der Frage, was das jetzt eigentlich für die beiden heißt.
00:17:47: Also können wir ruhig mal vielleicht mit Novak Djokovic anfangen.
00:17:51: Ich bin ja dann immer sehr aufmerksam.
00:17:53: Ich will mir sehr gerne diese Reden danach an von beiden, was sagen die da eigentlich so ganz genau?
00:17:59: Und Novak Djokovic, der ja das in gewohnter Art und Weise finde ich immer sehr gut macht, da hat er natürlich unheimlich viel Erfahrung und mit kleinen Augenzwinkern auch.
00:18:08: Ich hatte eine Rede vorbereitet für den Fall des Sieges, eine für den Fall der Niederlage und so.
00:18:14: Und dieser allerletzte Satz.
00:18:17: Den möchte ich hier noch mal zitieren.
00:18:18: It has been a great ride, hat er gesagt.
00:18:21: So, jetzt ist das ja Present Perfect, um es genau zu nennen.
00:18:24: Ich habe das sogar mal noch mal nachgeschaut, was das eigentlich von der Definition her bedeutet.
00:18:28: Present Perfect verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
00:18:32: Das heißt, das ist ja nicht Simple Pass, das ist nicht abgeschlossen.
00:18:36: Aber dieser Satz, der dann einfach erst mal so steht, das war ja das Letzte, was er gesagt hat.
00:18:40: It has been a great ride.
00:18:42: Und dann, wenn er sich ab... Und dann kommt erstmal alles andere so, ne?
00:18:47: Und da habe ich so gedacht, erst mal interessant.
00:18:50: Jetzt ist es aber ja so, dass er auf der Pressekonferenz ein bisschen andere Töne auch angeschlagen hat.
00:18:55: Wie hast du vielleicht beides erlebt?
00:18:57: Einmal die Situation auf dem Chord noch und einmal in der Pressekonferenz.
00:19:00: Erst mal eine Sache, ich frag mich bei ihm schon manchmal, ob er diese Reden schon vor Gretzlän beginnt vorbereitet, weil ja zumindest eine Zeit lang war es ja schon relativ... Gut der Fall, dass er eh da im Finale am Ende stand.
00:19:13: Ich weiß nicht, ob er das jetzt noch machen kann, aber das ist mir nur so gekommen.
00:19:17: Ja, also... Du hast schon gesagt, nur Gott wisse, was morgen passiert, geschweige denn in sechs oder zwölf Monaten, aber es war ein tolerit.
00:19:24: Ich liebe euch, das kann man natürlich schon so ein bisschen unterschiedlich interpretieren.
00:19:30: Und dann im englischen Teil, finde ich, auf der PK war es nicht so deutlich, aber im serbischen Part hat er dann unter anderem noch gesagt, ich denke, dass ich zurückkommen werde, aber ob als aktiver Spieler oder einfach nur so, das werden wir sehen.
00:19:42: Also quasi in der Nadalrolle, der war ja auch beim Finale, gab ja auch ein paar nette Worte von Djokovic und Alkaras in dessen Richtung.
00:19:50: Ja, also ich bin gespannt, ob welche... Ich dachte immer ehrlicherweise, nein, dass er schon auch länger macht, was er ja auch immer gesagt hat, mit Olympia z.B.
00:20:00: und nach dem Halbfinale, also Senna Schluck hat er ja in so einer kleinen Presserunde nochmal alle so gesagt, hey, die, die ihm nach Karriere Ende nahegelegt haben, keine Ahnung.
00:20:10: Und es hätte ihn nur extra motiviert.
00:20:12: Also er wäre von seinem Level nicht überrascht gewesen.
00:20:16: Ich halte es ja bei ihm die ganze Zeit schon wie bei Federer und Nadal.
00:20:18: Ich lege ihm gar nichts nahe, weil das soll er allein entscheiden.
00:20:21: Ein Rücktritt nach, im Titel wäre natürlich ein ultimativer Power-Move gewesen, definitiv das perfekte Karriereende zu schaffen ist für mich, dieses letzte Puzzleteil, was er noch zu lösen hat.
00:20:33: Das ist ja nur ganz wenigen Weltklasse-Sportlern gelungen.
00:20:39: Ich kann es gerade schlecht beurteilen.
00:20:41: Ich finde, es gibt in der NBE auch Lebron James, der auch jedes Jahr nach dem Playoff aus damit koketiert, vielleicht nicht zurückzukehren, dann es doch wieder tut.
00:20:51: Deswegen, ich würde das solche Aussagen immer direkt nach einem verlorenen Match mit Vorsicht genießen.
00:20:56: Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass er es selbst momentan nicht weiß und einfach vom restlichen Jahr mal abhängig macht.
00:21:02: Und was sagst du zu der großen Frage, ob diese, ja restliches Jahr ist vielleicht ein gutes Stichwort, ob diese Fünfundzwanzig dann doch irgendwie noch möglich ist?
00:21:10: Oder vielleicht sogar noch mehr?
00:21:11: Ich will nicht gar nicht, nee, so weit will ich gar nicht denken.
00:21:14: Lass uns bei der Fünfundzwanzig bleiben, weil ich finde, dass ... Man hat es bei diesem Turnier ja eigentlich gut gesehen, was es braucht.
00:21:21: Vielleicht braucht es ein bisschen Glück, er hat ja, wir haben ja darüber gesprochen, Menschen konnte nicht spielen, Mosetti hat zwei Null geführt, also es war dann durchaus vielleicht auch ein bisschen Glück mit dabei, hat er ja auch selbst gesagt.
00:21:32: Dann muss er natürlich mindestens ein, jetzt gehen wir mal davon aus, Alkaras und Djokovic sind beide fit und ... sind dabei, dann muss er erst einen wahrscheinlich im Halbfinale schaffen und dann wahrscheinlich noch einen im Finale.
00:21:44: Vielleicht ist mal einer verletzt, dann trifft er möglicherweise nur auf einen von beiden, aber es muss schon viel zusammenkommen, damit er das wirklich
00:21:52: packt.
00:21:53: Jetzt hat er natürlich nach wie vor immer noch dieses Level und hat uns wirklich auch gezeigt, was er spielen kann.
00:21:58: Also ich hätte ja eigentlich so vor kurzem noch gedacht, ich glaube es eigentlich nicht und ich bin auch immer noch eher bei Nein, aber was sagst du zu dieser, zu dieser?
00:22:08: Das Problem ist, ein bisschen Glück reicht ja nicht.
00:22:11: Das haben wir jetzt noch mal gesehen, weil ein bisschen Glück hat er, glaube ich, bei dem Turnier.
00:22:15: Das hat er ja auch selbst ein paar Mal erwähnt.
00:22:18: Also das muss schon ein bisschen sehr viel Glück werden und wiederholt Glück bei aller Klasse, weil das haben wir natürlich gesehen, dieses Niveauwasser hat.
00:22:26: Wenn du in einem einzelnen Match einfach nur stellen könntest und dann vier Wochen später wieder spielen lassen willst, das Level ist riesig.
00:22:33: Da brauchen wir ja nicht diskutieren.
00:22:34: Darum geht es ja zu keiner Sekunde bei ihm.
00:22:36: Es geht nicht um das Niveau, was er spielen kann.
00:22:39: Es geht darum, ob er das konstant genug und dann wiederholt genug hinkriegt, um diesen Grenzleimtitel zu rohlen, ohne dass sein Körper vorher schlapp macht.
00:22:47: Das ist das Problem in dem Alter.
00:22:49: Das Level ist riesig.
00:22:52: Und man darf nicht vergessen... Das war halt schon nah am Optimum, was hier bei dem Turnier passiert ist für ihn.
00:22:58: Also er hatte ganz guten Draw zum Start, dann gab es den ersten möglich gefährlichen Gegner mit Menschen, der eben nicht gespielt hat.
00:23:04: Du hast erwähnt, die Aufgabe von Mosetti, wo er halt diesen einen schlechten Tag hatte, den er jetzt in dem Alter vielleicht auch öfter mal doch mal hat, dann wurde er da gerettet, durch dessen Aufgabe, was er ja auch ehrlich zugab.
00:23:16: Es war schon eine nahe perfekte Konstellation.
00:23:19: Er hat mit deutlich mehr Energie gegen Sinnereien gehen können als sonst meistens.
00:23:23: Hat es da mit einer beeindruckenden Leistung geschafft, den Nieder zu ringen, wirklich beeindruckend.
00:23:28: Aber ich würde trotzdem nicht sagen, dass er in der Match der bessere Spieler war.
00:23:31: Er war halt wahnsinnig abgezockt.
00:23:33: Und Sinner glaub ich lernt aus diesem Match ganz viel, aber da kommen wir vielleicht gleich noch dazu.
00:23:37: Der ist halt unglaublich beeindruckend, was er da tat.
00:23:41: Aber viel besser kann es für ihn kaum laufen außer es gibt neben Aufgaben noch Sinner oder Alcaras Aufgaben, dass er halt maximal auf einen von beiden trifft.
00:23:51: Wie wahrscheinlich ist es?
00:23:53: Ja, muss man halt mal schauen.
00:23:54: Also French Open ist körperlich natürlich eine große Challenge für ihn, auch wenn er qualitativ dort vielen klar überlegen ist.
00:24:01: US Open ist zwar sein letzter Grenzlämsig dort, aber da wirkte er oft schon ein bisschen platter.
00:24:07: Also weiß ich nicht, wenn dann, wo wir alle drauf gucken, ist wahrscheinlich wieder Wimbeln auch ein bisschen.
00:24:13: Wenn dann dann dort, aber wenn ich gesehen habe, wie Alcaras dort halt die vergangenen drei Jahre spielte und sind da im vergangenen Jahr, wer soll die da rausnehmen?
00:24:22: Außer in der Verletzung.
00:24:23: Und dann müsste er die wieder back to back schlagen.
00:24:26: Das tut mich halt echt schwer.
00:24:28: Ich fand das schon jetzt aus der offseason kommend sein Lieblings turnier die aus training open.
00:24:33: Er hätte noch nie ein Finale bis Sonntag verloren.
00:24:36: Was jetzt auch bedeutet, dass Federer Nadal und er alle Trophäen bei den vier Kretschlems gesammelt haben.
00:24:41: Also Sieger Pokale und die Schüssel für den Finalisten.
00:24:44: Außer Nadal.
00:24:45: Der wollte irgendwie diesen Silberteller bei den French Open nie haben.
00:24:50: Ja, aber ich denke trotzdem, dass es für Djokovic hier ziemlich ideal gelaufen ist und es war knapp, dass es gereicht hätte.
00:24:58: Aber trotzdem, ich weiß nicht, ob er, ob es wie viel Besseres laufen müsste, damit er wirklich über den Strich kommt.
00:25:04: Da muss schon sehr viel zusammenkommen, Workover und halt wirklich maximal einen von den beiden als Gegner.
00:25:10: Also ich will es nicht ausschließen, aber hoch ist die Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht.
00:25:14: Ja, man muss ja auch klar sagen, wenn einer von beiden nicht mit dabei ist, würde man das hinterher vielleicht auch immer sagen.
00:25:19: So, ja, er hat es nochmal geschafft, aber da war ja auch, so könnte das auch.
00:25:24: Aber klar,
00:25:25: am Ende die fünfundzwanzig würde, glaube ich, trotzdem irgendwie stehen, aber ich weiß schon, was du meinst.
00:25:29: Beim Turnier selbst sicher, irgendwann in der Geschichte, glaube ich, wird es verschwimmen.
00:25:34: Ja.
00:25:35: Okay, Haken an Novak Djokovic, großer Respekt von unserer Seite, weil das war wirklich ganz stark.
00:25:40: Jetzt müssen wir noch auf den Schämpchen schauen.
00:25:42: Carlos Alkaras, da gehen uns ja langsam die Lobeshümmenden aus.
00:25:46: Wir beobachten ihn jetzt schon viele Jahre.
00:25:48: Der ist jetzt mit seinen zwanzig Jahren wirklich in der Lage gewesen.
00:25:52: Siebenmal einen Grand Slam, schon zu gewinnen.
00:25:55: Der hat jetzt ja fast überall zweimal gewonnen.
00:25:57: Jetzt Australien, fehlte ihm ja noch.
00:25:59: Also einmal Australien, die anderen alle zweimal.
00:26:03: Ja.
00:26:04: Da, bühnefrei, auch noch eine Einordnung von dir.
00:26:09: Also sein Ex-Coach Ferreiro hat ja mal dieses Prozentspiel aufgemacht bei ihm.
00:26:13: Also falls wir jetzt nicht langsam bei mindestens neunzig Prozent oder drüber sind, dann wird es schon unheimlich.
00:26:20: Ich glaube aber auch sogar, dass wir jetzt... Ja, vielleicht bei neunzig Prozent irgendwo in der Richtung sind maximal.
00:26:26: Ich sehe bei immer noch ein wenig Luft, was es so absurd macht eigentlich.
00:26:29: Aber es ist halt auch diese Logik, wenn man sich die Tennis-Geschichte anschaut.
00:26:33: Also normal, klar, früher war es vielleicht noch ein bisschen anders, aber wenn man jetzt auch die Big Three so nimmt, normal ist die Prime eher so zwischen fünf und zwanzig und dreißig, bei denen manchmal sogar noch ein bisschen über dreißig.
00:26:44: Und da kommt er halt erst noch hin.
00:26:46: Klar wird er irgendwann nicht mal jeden Ball wie ein Hund dem Stock nachjagen können, aber ich finde, dass er das teilweise schon ganz smart löst inzwischen, die Spielfreude mit mehr Seriosität kombiniert, als es früher der Fall war.
00:26:59: Ansonsten gewinst er auch nicht, dass er den letzten achtundzwanzig Gretzlem-Matches gewinst.
00:27:03: Also es war ja nur das Swimmelfinale, was er verloren hat.
00:27:06: Sonst hätte er jetzt alle vier Gretzlem-Titel gleichzeitig inne und das mit zweiundzwanzig Jahren.
00:27:12: Also wurde er oft genug kommuniziert, jüngster männlicher Spieler jetzt in der Geschichte.
00:27:16: Steffi Graf, will ich nicht unerwähnt lassen, hat sie bei den Damen mit neunzehn geschafft und sogar den Golden Slam.
00:27:22: Aber ja, das ist eine unglaubliche Leistung.
00:27:24: Auch wenn man jetzt anguckt, du hast gesagt sieben Titel.
00:27:26: Zum gleichen Zeitpunkt hatte Nadal, der ja schon bei den Teenager Jahren so der Überflieger vor, ihm war fünf.
00:27:32: Djoko wird schon Federer erst ein.
00:27:34: Also er liegt im Vergleich da schon deutlich vorne.
00:27:37: Die Frage ist jetzt eben, wie lang geht das alles?
00:27:39: Müssen wir abwarten, wirkt jetzt nicht so verletzungsfrei für Federer damals.
00:27:44: Aber erscheint jetzt auch nicht, eine dalskörperliche Probleme zu haben.
00:27:47: Dann ist die andere Frage, wie sieht es mit der Motivation aus?
00:27:50: Ich denke schon, dass da gut Eigenantrieb da ist.
00:27:53: Er hat ja auch direkt danach schon wieder gesagt, dass er an die French Open jetzt denkt.
00:27:57: Ich denke trotzdem, dass er Rivalen braucht und Sinn er ihm enorm hilft.
00:28:01: Das hat man in der Phase gesehen, als der gesperrt war.
00:28:03: Da lief es bei Alkaras nicht wirklich viel zusammen.
00:28:06: Also den braucht schon, aber es gibt ja aktuelle Zweniganzeichen dafür, dass der in absehbarer Zeit verschwindet.
00:28:13: Ich finde, es drängt sich ja auch da häufig.
00:28:15: Wir müssen das jetzt nicht zu groß werden lassen, aber so diese Frage auf, wenn Djokovic diese ... noch mal schaffen sollte, wäre das ein ... ein Rekord für die Ewigkeit.
00:28:25: Ich weiß nicht.
00:28:26: Wenn man schon mit ... mit ... ... zweiundzwanzig Jahren sieben auf dem Konto hat, und klar, die Fragezeichen, Motivation, Verletzung, ja, nein, wie geht's weiter?
00:28:35: Das weiß man alles nicht.
00:28:36: Aber es hat doch schon so viele neue Dinge immer gegeben im Tennis auch und so.
00:28:40: Und ich ... also, man muss ... Ich
00:28:42: bin auch ... Vorsichtig.
00:28:43: Ich verstehe, was du meinst.
00:28:44: Ich sage nicht, dass er das irgendwie schafft.
00:28:46: Da will ich keine Prognose abgeben, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen.
00:28:51: Der schwierigste Rekord sind wahrscheinlich tatsächlich die Vierzen in Paris, glaube ich.
00:28:54: Ja, das ist relativ schwer.
00:28:56: Und irgendwie ist ja immer noch so die Frage mit dem Grand Slam, dass irgendwann mal wirklich in einem Jahr, dann bin ich mal gespannt, ob da auch noch mal irgendwie was... was gehen kann.
00:29:04: Aber lasst uns noch kurz bei Alcaras bleiben.
00:29:06: Also Halbfinale und Finale waren ja durchaus also echt verschiedene Matches.
00:29:10: Im Halbfinale hat er ja gekrampft.
00:29:13: Wenn wir uns da erinnern, hat lange gebraucht, um sich zu erholen, war am Ende Break hinten bei bei vier zu fünf.
00:29:19: Zverev hat aufs Match serviert.
00:29:21: Dann dieses Finale.
00:29:22: Wir haben es besprochen nach dem verlorenen ersten Satz.
00:29:25: Was hat dich an Carlos Alcaras bei diesem Turnier besonders beeindruckt?
00:29:31: Vieles.
00:29:32: Also gegen Czukowicz war es, wie er mental dagegen gehalten hat, auch als er dieses Loch in Satz zwei bei Czukowicz da war und der sich dann wieder aufgepräumt hat.
00:29:42: Alkaras da keine Sekunde nachgelassen hat, weil es ist so schnell, dass Djokovic dann plötzlich übernimmt und dann diesen dritten Satz holt, weil du kurz überrascht bist von seinem Level, was wieder steigt.
00:29:51: Das hat man so oft in der Vergangenheit gesehen.
00:29:53: und da war er jetzt wirklich vorbereitet und mental reif und stark, hat dann nicht diese diese Dips gehabt, so Konzentration, plötzlich weg, zwanzig Minuten, nee gar nicht.
00:30:02: Er fand gegen Djokovic auch Lösungen auf die Probleme in Satz eins, wie schon erwähnt sicher auch mit Djokovic.
00:30:08: verbunden, der ein bisschen nachgelassen hat, aber auch die veränderte Returnposition, mehr Bälle ins Spiel bringen, körperlicher noch anstrengender zu machen.
00:30:16: Djokovic ein bisschen auszulaugen.
00:30:18: Und da schlage ich meine Brücke zum Halbfinale auch, weil es waren sehr verschiedene Matches.
00:30:23: Aber trotzdem die Lösungen, die er gefunden hat, die er klar gefunden hat, auch unterstützt von seinem Team natürlich.
00:30:29: Aber eben alle ohne Ferrero, das hat mich schon beeindruckt, weil, gebe ich zu, habe ich gesagt, ich dachte, er schafft das.
00:30:36: Und das ihm langfristig auch gut tut, ohne Ferrero.
00:30:38: Aber ich hatte nicht gedacht, dass das so schnell klappt.
00:30:41: Also auch bereits jetzt hier auf die Art und Weise.
00:30:44: Samuel Lopez, der hatte ja am Finaltag sogar Geburtstag.
00:30:48: Guter Trainer, das hatte ich erwähnt, technisch und alles.
00:30:51: Aber die Frage war, braucht Alcaras in so Finalsituationen, in solchen Momenten dann noch jemanden, der da schon war und das irgendwie, wenn es wirklich knifflig wird, der ihm da noch Anweisungen gibt ohne Ende.
00:31:00: Und hier hat es so gewirkt, als wäre das nicht so.
00:31:03: Und da fand ich das und das Halbfinale aber ähnlich beeindruckend, weil wir sprechen gleich sicher noch über die Krämpfe und Behandlung, war das alles richtig.
00:31:10: Aber nur mal aus Alkaras Sicht.
00:31:12: Er hat das überragend auf dem Chord gelöst, wie er mit diesen Krämpfen umgegangen ist.
00:31:16: Keine Parle wie damals gegen Chokovic.
00:31:18: Er hat einfach weiter gespielt, darauf vertraut, dass es irgendwann besser wird, hat versucht es in die Länge zu ziehen.
00:31:24: dass dieser Zeitpunkt erreicht wird.
00:31:27: Es hätte er Sinne gegen Spicere geschaut.
00:31:28: Also wirklich, er hat das ganz klau gemacht und auch Randbemerkungen.
00:31:33: Aber wie absurd sein Talent ist, hat man in der Phase auch gesehen, weil der hat sich wirklich eine Zeit lang im Ende dritten Satz kaum noch bewegt.
00:31:40: Zveref zieht da auch minimal ein bisschen zurück, verständlich, auch wenn man es nicht machen sollte.
00:31:44: Aber was Alkeras da aus dem Stand spielt, das war auch absurd, weil ich sage es dir, der hätte da manchen Top-Hundertspieler wirklich geschlagen, obwohl er sich kaum bewegen konnte.
00:31:54: Wahnsinn.
00:31:55: Das ist ganz schwer auch damit umzugehen.
00:31:57: Aber lass uns dieses Match vielleicht noch einmal von vorne beleuchten.
00:32:00: Also die ersten beiden Sätze, sechs, vier, sieben, sechs für Carlos Alcaraz gegen Sascha Sverref.
00:32:07: Das war ja alles vor den Krämpfen.
00:32:08: Was hat bis da den Unterschied gemacht, deiner Meinung nach?
00:32:11: Ich fand, wie seriös Alcaraz das angegangen ist.
00:32:13: Also es hat, glaube ich, bis Satz zwei gedauert, wo er seinen ersten Stoppball spielte, hat er noch nicht so den Touch gespürt gehabt, hat einfach darauf verzichtet.
00:32:21: Kennt mir von ihm nicht.
00:32:23: Ansonsten, Sands Eins war recht ausgeglichen, beide recht zu varieren beim Aufschlag.
00:32:27: Bei vier, fünf kommt dann eben dieser Scoreboard Pressure dazu.
00:32:30: Den hat Zverev gespürt und hat dann auch mit Doppelfehler abgegeben.
00:32:33: Wobei zu okay.
00:32:35: Ich fand es sehr interessant, damit ich später nicht vergesse.
00:32:38: Alkaras hat am Ende sechs Punkte ja mehr gemacht.
00:32:41: Davon fünf sind bei den kurzen Ballwechseln.
00:32:44: Wo man jetzt nicht als erstes vielleicht dran denken würde, weil eigentlich ist ja Zverev dieser super Aufschläger.
00:32:49: Und Zverev hat dagegen ein riesiges Plus bei den langen Ballwechseln, der fast das doppelte, könnte man jetzt sagen, okay, Alkaras konnte sich in Sätze drei und vier nicht bewegen.
00:32:59: Das war es aber gar nicht.
00:33:01: Zverev hat sich in jedem der fünf Sätze gewonnen und in Satz vier sogar wurden wenige gespielt, weil Alkaras sich da nicht so gut bewegen konnte, also wenige lange Ballwechsel.
00:33:11: Zverev kann wirklich auch, wie Djokovic diese Bälle länger im Spiel halten.
00:33:16: Es ging sogar im fünften Satz, wo er schon recht platt wirkte, dass auch so eine Fähigkeit von ihm, dass er diese Sicherheit hat, vielleicht mehr als ein Alkaras, aber Alkaras kann diese Initiative wie kaum ein Andere übernehmen und hat dann auch in der Regel die Power auch solche Defensive wie von Djokovic und Zverev zu durchbrechen.
00:33:33: Da geht er halt dann, wenn der Ballweg zu lang ist, dann geht er manchmal auf Zirkusabschlüsse.
00:33:37: Aber ansonsten ist er deswegen so bei den mittellangen Ballwechseln wirklich der beste Spieler der Welt.
00:33:41: Es hat zwei ist, glaube ich, der über den sich Zverev ärgert, um da zurückzukommen.
00:33:45: Er war ja fünf, zwei vorn.
00:33:47: Muss auch sagen, Alcaraz hat dann ein starkes Return-Spiel gespielt.
00:33:51: Trotzdem klar, wenn du so servieren kannst wie Zverev, dann muss das Break an dieser Stelle nicht sein.
00:33:56: er verliert knapp den tiebreak dann macht ein leichten volley fehler.
00:34:00: klar können wir da drauf schauen.
00:34:01: ich muss trotzdem sagen ich habe schon schlechtere tiebreak von zwereff gesehen die auch dann gewonnen hat.
00:34:06: aber er hat hier versucht aktiv zu sein auch wenn es alcaras halt nicht immer zulässt.
00:34:11: was mich eher stört er den ersten beiden setzen bei zwereff ein bisschen.
00:34:14: er war mir ein bisschen zu negativ.
00:34:16: also wurde recht viel gemäckert über die Beseitung und ob die jetzt hundert Gramm zu schwer oder zu leicht ist.
00:34:22: Ich verstehe schon, dass das wichtig ist.
00:34:23: Aber das war so an der Grenze, dass es sein Spiel beeinträchtigt hat.
00:34:27: Und da hat er auch dann seinen Vater dann mal wirklich was gesagt, wo es ihm dann gereicht hat.
00:34:31: Und danach ist es besser geworden.
00:34:32: Weil da war ein bisschen zu sehr abgelenkt für mich.
00:34:36: Und dann hat sich aber trotzdem so angefühlt, okay, all krass, gewinnt das jetzt in drei.
00:34:39: Du kannst gern sagen, ob es dir auch so gegangen ist.
00:34:41: Taref hat sich mit dem Ausschlag im Spiegel... Halten, aber schon gepumpt und dann auch diesen Satz gebracht in Richtung seiner Box.
00:34:48: wird der jemals müde.
00:34:49: Und dann ist es tatsächlich paar Minuten später doch passiert.
00:34:53: Ja, ich habe mir übrigens, ich weiß nicht, wie du es gemacht hast, ich habe mir wirklich um vier Uhr dreißig einen Wecker gestellt, weil ich dachte, also normalerweise mache ich das nicht unbedingt, wenn ich nicht kommentieren muss.
00:35:01: Aber da habe ich so gedacht, ey, das sind genau doch diese Situationen, die man dann mal haben will.
00:35:05: Und da muss man dann vielleicht auch mal bereit sein, dafür aufzustehen.
00:35:08: Und ich wurde nicht enttäuscht.
00:35:11: Also genau, jetzt sind wir genau bei diesem Zeitpunkt angekommen.
00:35:14: Ich finde auch richtig, was du ansprichst.
00:35:15: Körpersprache habe ich auch gedacht, Mensch, warum kann man da nicht irgendwie von Anfang an ein bisschen anders reingehen?
00:35:21: So nach dem Motto, pass auf, heute ist der Tag und heute werde ich dir hier zeigen, dass ich dieses Spiel gewinne.
00:35:27: Okay, hast du alles schon beschrieben?
00:35:28: Dann kommen wir jetzt zu dieser Situation mit den Krämpfen.
00:35:33: Ich finde ja, es ist irgendwie eine Grauzone und eine spannende Frage an dich wäre eigentlich, ob irgendjemand da eigentlich was falsch gemacht hat.
00:35:41: Also ich kann es ja nochmal ganz ganz grob skizzieren.
00:35:45: Dritter Satz geht dann ja los und plötzlich kann sich Alkaras nicht mehr so gut bewegen und dann ist ja die Frage Was ist das dann?
00:35:53: Also wenn du krampfst, ist es ja keine Verletzung.
00:35:56: Du darfst eigentlich nicht behandelt werden.
00:35:57: Wenn natürlich jetzt Alkaras aber sagt, ja, ich habe da aber was anderes gespürt und es ist mir da reingefahren und so, dann, also niemand weiß ja, wie es sich wirklich anfühlt.
00:36:05: Und wenn der Physio das dann hört oder der Alkaras das äußert, dann kann es natürlich schon auch eine Verletzung sein.
00:36:11: Dann hat sich natürlich Swerf, ihr werdet das wahrscheinlich alle noch ganz gut vor Augen haben, tierisch darüber aufgeregt, was man auch verstehen kann, würdest du irgendwie sagen, dass das unfair gewesen ist, weil da ist ja auch noch der Satz mit dabei gewesen.
00:36:23: Er hat sich dann ja auf Deutsch sogar unterhalten.
00:36:24: Man konnte das gut hören.
00:36:25: Ihr schützt die beiden.
00:36:26: Damit sind Al-Karas und Sinna gemeint gewesen.
00:36:29: Es war schon eine Situation, die sehr polarisiert hat, würde ich sagen.
00:36:34: Ja, definitiv.
00:36:35: Ich kann nicht vorwegnehmen, es wäre aufs Ärger total nachvollziehen.
00:36:39: Das heißt nicht, aber dass von der anderen Seite ein großer Fehler vorlag.
00:36:42: Fakt ist, Alkaras hatte irgendwann Krämpfe.
00:36:46: Das ist, glaube ich, unumstritten.
00:36:47: Er sagt eben, er hat nur zuerst einen Stich gespürt.
00:36:51: Erst später danach kamen die Krämpfe.
00:36:54: Also bei der Behandlung waren sie schon da, aber davor war wohl ein Stich, laut seiner Aussage.
00:36:58: Er hatte sich ja auch wegen des Gurkenwasser später wegen der Krampfbehandlung übergeben.
00:37:03: Aber wohl auch schon zu Beginn von Satz drei haben einige gesehen, angeblich, dass er da einen Handtuch wenig erbrochen hat, hätte.
00:37:10: Und dann wäre das Medical Time... auch tatsächlich legal, weil es steht ausdrücklich drin, ich habe das auch nochmal nachgeguckt, dass wenn es Grund zur Annahme gibt, dass es die Krämpfe mit einer hart Hitzeerkrankung zusammenhängen, wofür das übergeben ein Symptom wäre, dann ist es gestattet auch bei Krämpfen eine Behandlung durchzuführen.
00:37:27: Gute Info.
00:37:29: Deswegen ist das mit den Krämpfen auch so kompliziert und Grauzone trifft.
00:37:32: es glaube ich sehr gut, was du sagst, weil... Hinterher kannst du es dann eher beurteilen, ob es Krämpfe waren, aber wie soll der Physio das in dem Moment erkennen, wenn Alcaras sagt, ich spüre da einen Stich und dann noch erwähnt hat, vielleicht ich habe vorhin mich kurz ein bisschen übergeben.
00:37:45: Also dann ist es dann die Entscheidung vom Physio, dass der sagt, okay, wir nehmen Medical Timeout sicher ist sicher.
00:37:51: Und dann sind die Voraussetzungen auch gegeben.
00:37:54: Und ich sage, Alkaras verstehe ich da auch, dass er vielleicht, also weiß ich nicht, ob du klar spürst und krampf, aber wenn du vorher irgendwas gemerkt hast, dann wirst du das auch sagen und dir die Behandlung dann sozusagen gönnen.
00:38:04: Deswegen, ich verstehe, jetzt wäre es ärger, es wäre mir ähnlich gegangen.
00:38:08: Aber ja.
00:38:11: Aber ich finde auch, da kann der Oberschiedsrichter auch nichts irgendwie dran verändern.
00:38:16: Also da hat ja Svarevs den ganzen Frust abgeladen, aber hab ich auch gedacht, was soll er jetzt tun?
00:38:21: Und ich hab dann auch gedacht, ich glaube, es war auch Andy Roddick, ich hab irgendwo so ein Clip gesehen, der auch gesagt hat, was soll Alkaras, dass der da dann irgendwie natürlich auch versucht in dieser Grauzone einfach das für sich, das finde ich auch nachvollziehbar irgendwie.
00:38:34: Ich glaube, mir hat da irgendein Stich kannst du ja immer spüren.
00:38:37: Deswegen sage ich dann auch, es ist schwierig.
00:38:40: Ich kann da schwer jemanden Vorwurf machen.
00:38:44: Natürlich dieser Satz, auch mit den, die ihr schützt, die beiden.
00:38:47: Ich verstehe es.
00:38:48: Ich gab die Szene mit Pissiri und Zinna von der Vorwoche, wo wir auch diskutiert haben, wo wir erklärt haben, warum und weshalb.
00:38:55: Aber das war natürlich auch perfekter Zeitpunkt, wobei ich da dann schon sagen würde, die beiden sind halt allgemein die großen Namen.
00:39:02: Also jetzt kannst du Djokovic vornehmen.
00:39:03: Früher konntest du natürlich auch die anderen der Big Street dazunehmen.
00:39:06: Die werden natürlich vom Veranstalter einen Tick bevorzugt an sich.
00:39:09: Guck dir die Ansetzungen an.
00:39:11: Also bei vielen ist es Frisse oder Sturb und da dürfen sie ein... einige die Uhrzeit und Dekor praktisch aussuchen.
00:39:15: Und wenn wir das Dach zu neunzig, vierundachtzig Prozent schließen, dann wäre das top.
00:39:20: Also, das ist im Tennis schon immer so.
00:39:22: Und die bringen halt das meiste Geld ein.
00:39:25: Ich glaube nicht, dass es in dem Fall damit zu tun hatte und ein Grund war.
00:39:28: Aber ich verstehe, warum dann bei anderen Spielern der Gedanke aufkommt.
00:39:31: Ja, ja.
00:39:32: Und die letzte, ich fand, ich hab's ja erwähnt, wie Alkaras sich gelöst hat.
00:39:36: Zveref hatte jetzt Schwierigkeiten, ein bisschen mit dieser Version von Alkaras umzugehen.
00:39:39: Das ist nicht so leicht.
00:39:40: Also, Alkaras kam ja dann teilweise mit... Ausschlag kaum richtig hoch.
00:39:45: Und es war schon ein bisschen sehr wackelig.
00:39:48: Aber er hat es ja gelöst gekriegt.
00:39:49: Er hat sich ZZ III und IV geholt, auch wenn ich den vierten Satz zum Beispiel zwar auf Schwächsten fand, vielleicht neben dem Ersten, weil er da weniger aggressiv war.
00:39:59: Da hätte er wirklich ein bisschen mehr aufs Gas gehen können.
00:40:02: Das hat er auch danach ein bisschen selbst gesagt, dass die sie gingen ein bisschen zu lang die Sätze.
00:40:06: Er behält am Ende die Nerven, aber er hat Alkras natürlich recht viel Zeit zur Erholung gegeben.
00:40:12: So, und um jetzt diesen roten Faden wieder aufzunehmen, dann lass uns genau in diese Endphase jetzt mal reinschauen.
00:40:17: Also Satz drei und vier, jeweils im Tiebreak gewonnen.
00:40:20: Einmal sieben zu drei, einmal sieben zu vier.
00:40:23: Das heißt, der ist da ja dann gut nochmal wieder reingekommen in diese Partie.
00:40:26: Und jetzt die große Frage, warum es am Ende vielleicht auch Klammer auf, wieder Klammer zu, nicht geklappt hat, was man ja wirklich sagen muss bei der Spielzeit.
00:40:39: Ich finde es sowieso erstaunlich, ich kann mich kaum erinnern, dass es für ihn überhaupt mal richtig gekrampft hat, dass der da überhaupt eher so körperlich bei diesen Bedingungen so durchkommt, ist ja auch schon stark.
00:40:48: Aber ganz am Ende hat man natürlich schon gesehen, dass da, auch wenn er es versucht hat, vielleicht ein bisschen zu verstecken, dass da natürlich die Kraft nicht mehr so da war.
00:40:55: Und das ist ja völlig logisch.
00:40:56: Ja, definitiv.
00:40:57: Bei ihm kommt ja noch dazu, dass er Typ eins Diabetiker ist, also bei so einem langen, intensiven Match ist das sicher eine zusätzliche Herausforderung.
00:41:05: Daher von mir auch da wirklich Respekt und nicht ein negatives Wort, was jetzt das körperliche betrifft am Ende, wenn dann zwei, drei Prozent zu Alkeras fehlen.
00:41:13: Alles gut.
00:41:14: Ich finde auch, dass er es Anfang sehr richtig gemacht hat.
00:41:16: Er hat direkt die erste Chance genutzt, sich das Break geholt, auch wenn Alkeras sich langsam... jetzt richtig gut oder immer besser bewegte, aber der musste sich gefühlt auch erst ans Rennen wieder gewöhnen.
00:41:28: Jetzt hat Zverev nur noch fünfmal den Aufschlag halten müssen, aber das ist gegen Alcaraz halt nicht so leicht.
00:41:34: Wenn man sich den Ansatz anschaut, Alcaraz hat sieben Punkte mehr gemacht.
00:41:37: Er war hier eigentlich auch der bessere Spieler ein bisschen.
00:41:39: Ich gebe jetzt Zverev wirklich viele Credits dafür, wie gut und erlange er sich dagegen noch gewährt hat.
00:41:45: Er hat ja auf der PK dann auch ein bisschen gewitzelt, hey Alcaraz hat davor ja auch eineinhalb Stunden Pause genommen, natürlich konnte er sich.
00:41:50: dann besser bewegen, weil das davor ja nicht so ging.
00:41:54: Ne, also ganz so viel war es nicht, aber stimmt schon, dass so dreißig Minuten lang hat er auf jeden Fall kaum laufen können, der Kollege Alkaras, aber im Füpfensatz ist er einfach ein Monster, das wissen wir.
00:42:06: Ich fand, es wäre ein Satz trotz dieser Müdigkeit von ihm beeindruckend.
00:42:10: Da habe ich ihm schon ganz anders gesehen, wenn es eng wurde.
00:42:13: Er hat große Matches wirklich weggeschucht.
00:42:14: Das möchte ich hier nicht sagen.
00:42:17: Es war platt.
00:42:18: Aber vielleicht deshalb oder weil er einfach was begriffen hat, weiß es nicht.
00:42:22: Er hat gesehen, okay, gegen Sinner und Alkaras, ich muss weiter durchziehen.
00:42:26: Nur das ist die Chance.
00:42:28: Und gerade mit der Vorhand.
00:42:30: Das war wirklich, der hat er mich teilweise echt beeindruckt.
00:42:32: Er hat dann paar Mal richtig gut getroffen.
00:42:35: Sonst ist er ja gern mal wackelig.
00:42:36: Sein Aufschlag spielt zum vier zu zweier, er hat deswegen durchgekriegt.
00:42:39: Und dann bei fünf drei kam auch eine unglaubliche Vorhand Fackel Longheim.
00:42:43: Die habe ich schon ewig nicht von ihm so gesehen.
00:42:45: Und deswegen jetzt auch kein Vorwurf, sondern ein kleiner Minikritikpunkt.
00:42:49: dann nochmal, wenn man sich das Match ansaut, vielleicht sieht das ja auch so, er war völlig platt am Ende.
00:42:54: Aber... Er war das auch schon bei vier, zwei und fünf drei.
00:42:58: Und der Unterschied ist in diesem Spiel, als er zum Matchgewinn aufschlägt, da hat er ein bisschen weniger riskiert.
00:43:04: Also, gerade wenn du platt, platt bist, vielleicht noch so ein Hail Mary Versuch starten, ist über die Ziele in die Retten, da hat er nicht mehr durchgezogen in dem Spiel.
00:43:12: Er hat dann versucht den Ball im Spiel zu halten und gehofft, dass ihn Alcaras mit eigenen Fehlern über die Ziele in die Retten rettet.
00:43:18: Das ist nicht passiert.
00:43:19: Es gibt das Breaks, wenn er versucht sich in den Teilbreaks zu retten.
00:43:22: Was fast gelingt.
00:43:24: Aber ich glaube, es hat auch keinen Unterschied gemacht.
00:43:25: Dann waren die körperlichen Unterschiede doch gut sichtbar.
00:43:28: Und ja, es ist alles ein tolles Match wirklich.
00:43:34: Wir waren kleine zwei Sachen, sind bei mir ein bisschen zu viel Negativität am Anfang.
00:43:38: Und dann am Schluss vielleicht einfach sagen, okay.
00:43:41: Punkt, Punkt, Punkt drauf.
00:43:43: Ich gehe jetzt all in und wenn die Bälle auf der Tribüne landen, das sind die zwei kleinen Dinge, die ich ansprechen würde.
00:43:48: Ansonsten großen Respekt.
00:43:49: Da gab es wirklich schon ganz andere Grenzlämme.
00:43:51: ausscheiden, wo ich anders dachte, aber er hat hier schon viel richtig auch gemacht.
00:43:55: Ja, ja.
00:43:56: Und es ist ja vielleicht auch ganz bezeichnet, dass er mit dem allerletzten Ball wirklich aufrückt ans Netz.
00:44:02: Das war ja schon so ein bisschen nach dem Motto, okay, ich muss jetzt hier irgendwas probieren, dass das Match so zu Ende geht und dass er diesen letzten, also dass er Am Netz, das Match beendet, ist ja auch schon so ein Zeichen.
00:44:13: Aber fand ich richtig herangehensweise, da hat Alkaras ein Superpunkt ausgepackt.
00:44:19: Aber wie gesagt, bei fünf, vier hat er das ein bisschen zu wenig versucht meiner Meinung
00:44:22: nach.
00:44:22: Ja, vielleicht hätte man da noch mehr All in gehen können, aber wir wissen ja auch wirklich nicht, wie er sich dann da gefühlt hat.
00:44:27: Und Alkaras hat da natürlich auch noch mal plötzlich irgendwie die Leute noch mal mitgenommen und sich noch mal richtig aufgebaut.
00:44:34: Ja, das ist dann natürlich schwierig irgendwie zu händeln.
00:44:38: Lass uns nochmal kurz darüber nachdenken, wie das jetzt für Sverref weitergehen kann.
00:44:41: Und unsere letzte Folge hat ja den Titel gehabt, jetzt oder nie, Sverref Endlich Titelreif, Fragezeichen.
00:44:47: Hinter Titelreif stand ein Fragezeichen.
00:44:49: Das ist natürlich jetzt eine interessante Frage, ob man nach diesem Turnier jetzt eher bei nie ist, weil diese jetzt Situation nicht genutzt werden konnte.
00:44:58: und mir kam gerade noch eine andere Frage, die ich auch interessant finde, ist die Nummer eins bei Sverev, in Bezug auf Grand Slam-Titel, vielleicht sogar ähnlich zu sehen wie die.
00:45:09: Nach dem Motto, wollen wir nicht ausschließen, aber ist schon schwierig, wenn die anderen beiden dabei sind und performen.
00:45:17: Die zweite Frage, die ist gut, die müsste es mir nächstes Mal noch mal stellen.
00:45:19: Dann denke ich mal drüber nach, was wahrscheinlich er ist.
00:45:23: Die.
00:45:23: Ich finde auch irgendwie, finde
00:45:25: ich auch nicht.
00:45:26: Ich finde, das gefühlt nach beieinander.
00:45:31: Schokovic hat natürlich das höhere Peak-Level, da braucht man nicht diskutieren.
00:45:35: Aber er muss halt auch durch die zwei Wochen durchkommen, körperlich, was Zverev aktuell noch leichter fällt.
00:45:40: Eben uns mal auf, überlege ich mir noch mal.
00:45:44: Nee, und zum anderen, also ... Als streng genommen müssen wir ja erst mal sagen, du hast das in den Mund genommen bei deinem Tipp, dass man, ob das jetzt, wenn man, dass man sich denkt, wenn's jetzt nicht klappt, klappt's dann jemals, deswegen eigentlich müsstest du hier ran an die Frage.
00:45:59: Aber ich bin definitiv positiver, was sein Ja generell betrifft, was sein Spiel betrifft.
00:46:04: Und er hat gezeigt, dass wir hier so eine Art Top-Vier haben, wenn wir uns auf die Gretz-Lams beziehen.
00:46:10: Vielleicht müssen wir zwei Riff bei Mümbeln ausklammern, aber ansonsten ist es auf ihn und auf die anderen drei relativ gut verlass in diesen späten Runden bei Gretz-Lams.
00:46:19: Da überhaupt schon mal dazu zuzählen, ist eine starke Leistung.
00:46:24: Wie gesagt, es sind ein paar Kleinigkeiten voran, den wichtigen Momenten durchzuziehen.
00:46:28: Wenn er das so wie hier macht, dann glaube ich, dass er da auch in diesem Kreis bleibt und auf jeden Fall in der Nähe von Grenzlem siegen.
00:46:36: Ich fand seine Pressekonferenz auch gut, wo er nicht zu negativ oder hard und wirkte, hat seine Leistung eingeschätzt gut.
00:46:41: Und auch, ja, ich fand auch super, dass er dann nicht auf die Krampfnummer groß eingehen wollte, sondern wirklich gesagt hat, okay, wir haben ein großes Metz gespielt.
00:46:49: Ich will jetzt nicht das in den Mittelpunkt rücken.
00:46:51: Das fand ich echt auch gut.
00:46:54: Es war auch das, worauf er den Fokus legen sollte, weil es war viel Positives in dem Turnier.
00:46:58: Klarlich immer konstant, also gegen Möhler in der ersten Runde.
00:47:02: Da war es noch so ein bisschen wechselhaft, aber er hat sich im Turnierverlauf immer mehr gesteigert.
00:47:07: Und am Ende war es ein richtig gutes Level.
00:47:09: Grenzlärm ist das Chancen jetzt.
00:47:12: Ich finde ein wenig gestiegen, ja.
00:47:15: Aber ich sehe trotzdem noch nicht groß.
00:47:19: Ich habe hier sogar auch stehen als Stichpunkten ähnlich wie bei Czukowicz.
00:47:23: Er ist natürlich junger, aber ich sehe Czukowicz.
00:47:28: Als Spielerisch ein bisschen weiter vorn.
00:47:32: Zwerf eigentlich bräuchte auch so was, dass er maximal einen von beiden trifft.
00:47:36: Aber der Faktor Zeit ist natürlich komplett richtig.
00:47:40: Die Frage kam mir spontan auch mit dem Vergleich.
00:47:43: Und das Zwerf natürlich noch ein paar Jahre mehr Vorsicht hat, ist ja völlig klar.
00:47:46: Das ist auf jeden Fall, wobei ich nicht weiß, ob er das mit Achtendreißig noch schaffen kann, was Czukowic schafft.
00:47:51: Das würde ich mal in Fragezeichen setzen.
00:47:53: Aber bis dahin ist er noch ein bisschen.
00:47:54: Genau, da noch ein bisschen zum Glück.
00:47:57: Nee, aber deswegen, am Ende ist es halt wirklich so, es war ein Match, wo Alcaras körperliche Probleme hatte und er trotzdem noch als Sieger hervorgehend.
00:48:05: Das kreide ich aber weniger als Ferref an, das zeigt halt auch... Was Alkaras für Möglichkeiten hat und Sinner ist auch so ähnlich.
00:48:12: Also am Ende ist es halt schon eine Frage, ob es auch diese zwei, drei Prozent Skill-Unterschied sind, die dann schwer beizukommen sind, wenn die anderen nicht nachlassen.
00:48:20: Das gilt ja für alle.
00:48:21: Zwerf ist ja wirklich mit Ausnahme von Chokovic näher dran als der Rest.
00:48:25: Schaut man sich jetzt mit Vedev-City-Pass und so weiter an.
00:48:28: Er hält da wirklich über Jahre super dagegen.
00:48:30: Aber die Frage ist halt, ob er so ein bisschen Vosniaki-Style am Ende irgendwann doch noch für seine Karriere diese Belohnung kriegt und den einen Grenzlämmen.
00:48:39: für das Lebenswerk sozusagen mitnehmen darf.
00:48:41: Das ist so die Frage bei ihm.
00:48:42: Okay, Stefan, ich hab grad mal kurz auf die Uhr geguckt.
00:48:45: Ich hab das fast befürchtet, dass wir da so lange drüber reden.
00:48:48: Und ich glaub, wir könnten sogar noch länger drüber reden.
00:48:50: Es ist einfach viel passiert.
00:48:51: Ich hoffe, ihr zu Hause seht uns das ein wenig nach.
00:48:54: Wir müssen natürlich noch über ein Ergebnis sprechen, das total überraschend gewesen ist.
00:48:58: Und zwar, dass Novak Djokovic im Halbfinale gegen Janik Sinner gewinnt in fünf Sätzen.
00:49:02: Weil das, boah, das hab ich so auch echt nicht gesehen.
00:49:06: Was?
00:49:07: Vielleicht kriegen wir es ja einigermaßen knackig hin.
00:49:09: Was hat da den Ausschlag gegeben?
00:49:11: Naja, das Witzige ist, Djokovic hat im finaligen Alcaraz zwölf Punkte weniger gewonnen, wo wir uns, glaube ich, alle einig sind.
00:49:18: Das war ungefähr der Unterschied.
00:49:20: Ist auch ein Viersatz-Sieg so in Ordnung.
00:49:23: Schauen wir uns das Match zwischen Djokovic und Sinner an, was sich auf den ersten Blick ja viel enger angefühlt hat.
00:49:29: Djokovic hat exakt zwölf Punkte weniger als Sinner gewonnen.
00:49:32: Also, exakt genauso.
00:49:34: Und wenn man sich dann die Statistiken anschaut, könnte man wirklich das Gefühl kriegen, Chokovic war hier recht klar der zweitbeste Spieler in dem Match.
00:49:40: Also, er verliert alle Statistiken eigentlich.
00:49:43: Also, das Hintergrund bringt mehr erste Ausschläge, gewinnt mehr über den ersten, gewinnt mehr über den zweiten.
00:49:47: Schlägt XXII zu Elfasse, macht weniger Doppelfehler, schlägt Zweiundsiebzig zu Sechsenvierzig Winner.
00:49:53: macht dennoch nicht mehr leichte Fehler, gewinnt am Netz fast achtzig Prozent seiner Punkte, Chokovic nur die Hälfte, also das spricht alles für Sinner.
00:50:01: und jetzt noch ein Wert, Returns, Sinner bringt, gewinnt dreiunddreißig Prozent beim Return, beim Ausschlag von Chokovic, Chokovic bei ihm nur sechsundzwanzig Prozent, auch das ein großer Unterschied.
00:50:12: Chokovic gewinnt vom Image nicht mal achtundvierzig Prozent der Punkte, was im Tende schon deutlicher Unterschied ist, gewinnt dennoch.
00:50:20: Alle, die keine Tennis-Fans sind, fragen sich, wie geht das überhaupt?
00:50:24: Aber genau das ist eben Tennis.
00:50:25: Das ist witzig eigentlich, weil ich das so klar gar nicht wusste.
00:50:31: Das ist sehr interessant, ja?
00:50:32: Für Gernford?
00:50:34: Genau, es gibt zwei Sachen, wo Chokovitch klar überlegen war.
00:50:36: Pressure Points, also, dreißig Beide, einstand Breakball und die Breakbälle.
00:50:40: Chokovitch hat drei von acht gewonnen, sind da zwei von achtzen.
00:50:44: Mhm.
00:50:45: Und das ist halt diese Sache, da hat er wirklich, da war er brutal stark.
00:50:50: Er hat, glaube ich, von achtzehn auch zehn echt gut abgewährt.
00:50:54: Zyna hatte bei einig schon ne Chance, auch im fünften Satz gab es mal einen gut machbarer Return, den er uns ausgeschlagen hat.
00:51:00: Also da hat er so ein klein wenig liegen gelassen, aber Csukovic hat ihm halt auch nicht viele Chancen gegeben und Zyna war nicht ganz so eiskalt wie gewohnt.
00:51:08: Und wenn du das nicht bist, dann reicht's im Tennis halt manchmal nicht, auch wenn du vermeintlich diesen Hauch besser bist.
00:51:13: Also zumindest nicht, wenn dein Gegner Nova Csukovic ist.
00:51:16: Also der hat das einfach extrem schlau gemacht.
00:51:19: Aber wie gesagt, Er war eigentlich den minimalen Tick schlechter.
00:51:24: Es war so ein bisschen wie ein Wümbel in II.IX.
00:51:26: gegen Federer fand ich.
00:51:28: Was er dann am Ende doch noch gewonnen hat, ich erinnere mich gut mit den beiden Metspällen, die er da abgewährt hat und so, ja, ja, ja, da habe ich auch gelitten vor dem Fernseher, das weiß ich noch.
00:51:36: So vielleicht noch eine Frage zu Sinner und zwar ob das jetzt irgendwie einen Einfluss auf ihn hat.
00:51:42: Ich finde es ja interessant eigentlich, dass das überhaupt so passiert ist, weil Die vorherigen Matches hat ja auch Sinn gewonnen und man sollte ja eigentlich meinen, dass das dann eher weiter auseinanderläuft.
00:51:53: Also allein schon biologisch vom Alter her.
00:51:55: Dass das jetzt nochmal passiert ist, hat viele überrascht.
00:51:58: Glaubst du, der nimmt da jetzt auch so seinen kleinen Rucksack mit und denkt, oh, das ist jetzt ja irgendwie nicht so gut, was da jetzt passiert ist?
00:52:04: Oder steckt er das gut weg?
00:52:05: Ja, also man merkt ja auf der PK schon, dass ihn das nicht völlig kalt ließ.
00:52:08: Das hat schon was mit ihm gemacht auch.
00:52:11: Gleichzeitig, wenn er sich die Statistiken anschaut, also er muss halt auf die Breakballe gucken, so ein bisschen die Big Points, wie er dann die gespielt.
00:52:18: Ansonsten, seventy-fünf Prozent erster Ausschläge, sechsundzwanzig Asse.
00:52:22: Ich glaube, das wird ihm in seiner Karriere nicht mehr allzu häufig passieren.
00:52:25: Das kann auch nur gegen Chokovic passieren, dass du so ein Match verlierst.
00:52:30: Vielleicht Alkaras mal schauen, aber wir sind halt zwei Sachen bei ihm aufgefallen.
00:52:34: Einmal Rückhand Slice, weil da kann er sich verbessern.
00:52:36: Also vielleicht, dass er ihm den mal öfter, dass er sich den öfter zutraut, weil Es gab schon ein paar Situationen, wo ich dachte, spielen ihn doch mal, weil den Schlag, den er da ausgeführt hat, immer, der hat in der Position keinen Sinn gemacht.
00:52:50: Und die andere Sache wissen wir alle.
00:52:51: Matches, die länger als drei Stunden fünfzig dauern.
00:52:53: Die Bilanz von Alcaraz ist da zwölf zu eins, die von Sinner null zu acht.
00:52:58: Also, er hat das entscheidende Break gegen Djokovic auch ziemlich genau in dem Moment klassiert, als diese magische Marke erreicht wurde.
00:53:05: Also, daran muss er halt noch arbeiten, das weiß er ja auch, das macht er ja auch.
00:53:09: Und er hat jetzt halt eine ein Sieben-Bilanz in fünf Satz-Matches gegen Top-Ten-Spieler.
00:53:13: Die einzige Ausnahme ist das Finale gegen Medvedev damals bei den Ostfäden Open.
00:53:17: Da wissen wir alle, dass Medvedev in den Runden zuvor halt dreißig Stunden auf den Platz gestanden ist.
00:53:23: Aber ich glaube, Sorgen müssen wir uns um Sinne nicht machen.
00:53:25: Er hat ... Es hat einen extrem guten Chokovic wirklich gebraucht, der es mit aller Anstrengung so geschafft hat, sich annähernd auf Augenhöhe mit Zinner zu bringen.
00:53:33: Und das war gerade gut genug.
00:53:35: Wir haben die Statistiken gehört.
00:53:36: Es hat gerade gereicht, um denen in fünf Sätzen niederzuregen.
00:53:39: Ich glaube wirklich, dass er da einiges draus lernen kann.
00:53:41: Und ich würde das jetzt auch nicht als verheerende Niederlage einstufen, mal gegen Chokovic so ein Match ganz knapp zu verlieren.
00:53:47: Ja.
00:53:49: Okay, jetzt machen wir glaube ich langsam Strich unter das Herrenfeld.
00:53:53: Ich will nur noch mal abschließend sagen, ich finde es dann echt toll, dann so auch dabei zu sein, wenn es wirklich um Tennis Geschichte geht und das haben wir dann ja hier auch erlebt.
00:53:59: Ich meine, wie oft haben wir... Also, wir beide sind ja auch in einem ähnlichen Alter und wir hören immer die Geschichten von früher und Boris Becker mit siebzehn und so.
00:54:07: Und wir denken immer, ja, das muss krass gewesen sein, aber wir waren ja nicht dabei.
00:54:10: Und jetzt passieren dann manchmal so Dinge, wo man dann halt dabei gewesen ist.
00:54:13: Und das freut mich dann irgendwie, dass man da dann auch später von erzählen kann.
00:54:16: Jetzt müssen wir natürlich auf die Frauen auch noch schauen.
00:54:19: Da hat es auch ein richtig gutes, spannendes Finale gegeben.
00:54:24: Und du hast ja mit deinem Tipp richtig gelegen, dass Ribakina am Ende sich den Titel holt.
00:54:28: Glückwunsch noch mal dazu.
00:54:29: Gutes Gefühl von dir.
00:54:31: Du hattest eigentlich ein richtiges Gefühl in Bezug auf beide, weil du hast dieses Finale vorhergesagt.
00:54:37: Es ist knapp gewesen und Saberlenka hat den Kürzerin gezogen.
00:54:41: Deine Analyse bitte.
00:54:43: Ja, mir ging es halt darum, dass ich vermutet habe oder das auch gesagt habe, dass Rybakhin am Ende die coolere bleiben würde, wenn es ein enges Finale wird.
00:54:52: Das war gegen Ende Satz zwei nicht so aus.
00:54:54: Da kam ich schon ins Grübeln auch, weil bei vier vier war Rybakina schon mal nah dran.
00:54:59: An dem vielleicht entscheidenden Break im zweiten auch, konnte dann nicht zupacken.
00:55:03: und dann nächstes Spiel.
00:55:04: einleichter Fehler zum Null Fünfzehn und Sabalenke hat sofort Blut gerochen und Rybakina ist dann ein bisschen zusammen in sich zusammen gefallen.
00:55:12: Jetzt bin ich ein bisschen sogar gesprungen, aber Satz eins war eigentlich... An sich ausgeglichen mit dem einen Unterschied, dass Sabalenka ein bisschen braucht, den Smash zu finden, während Rybakina sofort da war, sich eben das eine Break geholt hat und dann mit starken Ausschlägen bis zum Satzende transportiert hat.
00:55:29: Ich fand besonders beeindruckend daran, dass sie nicht mal fünfzig Prozent erst ins Feld brachte.
00:55:33: Also auch mit ihrem zweiten Ausschlag hatte Sabalenka aber anfangs Probleme, gerade wenn sie ihr nach außen serviert hat.
00:55:40: Für mich hat Sabalenka dagegen ein bisschen zu viel Rybakina stärkere Rückhand angepeilt.
00:55:46: Aber das weiß ich nicht, was da der Hintergedanke war.
00:55:50: Nass hat zwei Wirktes trotzdem so, als würde es jetzt in Richtung Sabalenka laufen.
00:55:54: Sie hat direkt gebraided, schnell auf drei Null gestellt.
00:55:57: Rybakinashin das Match da wirklich innerhalb von fünfzehn Minuten komplett zu entgleiten.
00:56:02: Und ich bin jetzt nicht sein Fan aus Gründen, die ihm ja auch die Sperre einbrachte bzw.
00:56:06: da darf sich jeder seine Meinung einbilden, aber stand in dem Bericht schon ein paar... bedenkliche Dinge drin.
00:56:13: Aber ihr Coach Stefano Wukow, also von Rybakina, hat es wirklich geschafft, sie da aufzuwecken in der Phase, muss man sagen.
00:56:19: Er hat ja wirklich da mehr Energie von ihr eingefordert.
00:56:22: und ja, sie wirkt vom Typen her natürlich oft lethargisch, aber ihr Spiel ist das eigentlich nicht unbedingt.
00:56:28: Aber in der Phase hat es gefühlt keinen Unterschied gegeben zwischen der Rybakina zwischen den Ballwechseln und der Rybakina in den Ballwechseln.
00:56:34: Und das ist dann für sie kein gutes Zeichen.
00:56:37: Und dann hat sie aber wirklich das den Wegruf wahrgenommen, hat dann das Level erhöht, wirklich auch für dich selbst zurückgebraked, kam wieder ran und jetzt hat bei Sabalenka die Nerven eingesetzt und die Gedanken und die leichte Panik und die Erinnerungen an vergangene Verlorne entspiele.
00:56:52: Also das Brake zum drei, vier aus ihrer Sicht hat dann Sabalenka fast hergeschenkt mit drei leichten Fehlern.
00:56:58: Es wurde dann nochmal kurz eng als Rybakin aufs Match aufschlug bei dreißig-dreißig, aber ich muss dann trotzdem sagen, da hat sich dann diese Coolness bemerkbar gemacht, auf die ich vertraut hatte in Anführungszeichen.
00:57:08: Also, Saber-Lenker sich weniger Vorwurf machen, Rybakin hat in dem Spiel zwei Vorhandwiener geschlagen und dann das Match bei dreißig-beide mit Servicewiener und Ass abgeschlossen.
00:57:17: Das ist dann schon saukool.
00:57:19: Ja, und ich finde gerade auch diese Aufschlagleistung, dieser Kick, den sie da anbieten kann aufgrund ihrer Körpergröße, das ist auch, glaube ich, ein ganz wichtiger... wichtiges Element in ihrem Spiel, wo sie echt so mit weh tun kann.
00:57:31: Wenn wir jetzt noch aufs Aberlenker schauen, die sich ja schon häufig wirklich gut durch durch die Turniere gespielt hat, hier natürlich auch gegen die Jugend antreten musste, gegen Boko, gegen Jovic haben wir schon drüber gesprochen.
00:57:47: Ihre Finalbilanz oder das ist nicht so unbedingt ihre Lieblingsdisziplin.
00:57:52: Also manchmal reicht es bis dahin und dann kriegt es nicht.
00:57:56: Ganz über die Zielinne ist eher nicht das erste Mal passiert.
00:57:59: Ne, genau, also die Finalbilanz regt schon ein bisschen zum Nachdenken an.
00:58:02: Also Schwörntek war ein Sechs Grinslam Endspielen, hat sechs Titel.
00:58:06: Sabalenka war jetzt ein acht Grinslam Endspielen, hat vier.
00:58:10: Und auch wenn ich mir die Zeitspanne so angucke, seit WTA Finals zu zweiundzwanzig, da ist sie so relativ konstant, wo sie um Titel mitspielt.
00:58:18: Und dann, wenn man sich die größeren Turniere anguckt, dann war sie da neunzehnmal im Endspiel und hat davon neun gewonnen, also knapp die Hälfte.
00:58:26: Es ist jetzt nicht furchtbar schlecht, aber wenn du in dem Zeitraum einer der zwei besten Spielerinnen bist und in den letzten anderthalb Jahren eigentlich sogar umstritten die beste bist, dann ist es schon ein bisschen zu wenig, vor allem in der Zeitspanne, wo es jetzt wirklich die Nummer eins eigentlich dominante Satz sind nur drei von acht Endspiele gewonnen.
00:58:43: Das ist halt schon ein bisschen auffällig bei ihr.
00:58:45: Es lief ja auch so lange bis Rybakhin am dritten Satz nochmal einen Kopf raus gestreckt hat und gesagt, du, ich bin noch da und ich lasse dich jetzt nicht allein über den Sieg entscheiden.
00:58:53: Und dann wurde sie plötzlich nervös und Das hat irgendwie als Rupert Kinder nochmal das Niveauanzug, hat das Saberlenk ein bisschen durchgeschüttelt und dann, als das Break bei drei drei nicht geschafft hat, ist er wirklich kurz so fünf bis zehn Minuten weggebrochen.
00:59:08: Und das ist halt ein bisschen das Problem.
00:59:10: Sabalenka verliert eigentlich nie gegen Spielerinnen, die ihr nicht gewachsen sind.
00:59:14: Das ist, wenn sie mal so Phasen im Spiel hat gegen Potapawa oder Boko, die kommt sicher noch, aber dann am Ende, sie kriegt es dann doch noch irgendwie über die Linie.
00:59:24: Aber diese Spielerinnen, wie eine Rybak-Hinane-Kis, die ihr mal den Steg aus der Hand nehmen, aber... Auch eine Goph, die das zwar nicht kann, aber mit ihrer Defensive und Konterschläge Saber-Lenker in Bitz-Verzweiflung bringt.
00:59:37: Also das macht ihr wirklich Probleme in diesen großen Matches.
00:59:41: Man muss ja auch sagen, sie hat in Hunderzehn Grenzlennmatches in Folge jetzt mindestens ein Satz gewonnen.
00:59:47: Also du kannst sie nicht wegschießen.
00:59:49: Das ist unmöglich.
00:59:50: Das ist wirklich beeindruckend.
00:59:52: Aber wenn du schaffst sie in einem großen Match in... dritten Satz tief reinzuziehen, dann hast du eine Chance, weil sie dann irgendwie bei ihr doch die Emotionen und Nerven einsetzen und dann entgleist ihr Powerzug da manchmal, weil das ist die einzige Chance eigentlich.
01:00:06: Also es ist wirklich die eine Sache, weil ansonsten sehr unterstrichen finde ich nochmal, dass sie die klare Nummer eins ist, weil sie einfach konstanter ist als der Rest.
01:00:14: Du kannst sie praktisch sicher in ganz Lempfinale buchen.
01:00:17: Die Frage ist nur dann, was passiert dann?
01:00:20: Und das ist die eine Sache, an der sie noch arbeiten muss oder schauen, warum das manchmal bei ihr so in wichtigen Momenten im Finale dann entgleist.
01:00:28: Und
01:00:28: dann können wir vielleicht auch noch versuchen, Ribakina so ein bisschen einzuordnen, vielleicht auch so in Bezug auf die Spitze im Damen-Tennis, vielleicht sogar die Frage, ob wir da jetzt so eine Top-III haben, weil ich meine, oder vielleicht sogar Top-IV, also Sabalenka, Spiontek, Ribakina plus X, weil so die Frage, wer da noch dazukommen kann.
01:00:46: Ribakina hatte ja die Finals gewonnen, nimmt diesen Schwung jetzt mit ins neue Jahr.
01:00:51: Also ich glaube nicht so richtig, sie hatte ja schon Wimbledon auch gewonnen, so mit One Hit Wonder und so was man da vielleicht im Kopf haben konnte.
01:00:59: Die hat jetzt wirklich echt gut überzeugt.
01:01:01: Vielleicht kannst du da auch noch mal so dein Gefühl mit reingeben, wie die sich so festsetzen könnte da vorne in der Weltspitze.
01:01:09: Ich bin da auch sehr gespannt, also ich sehe sie auch überhaupt nicht als One Hit Wonder, das habe ich auch damals meine ich schon nach Wimbledon gesagt.
01:01:16: Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob sie es konstant über die Jahr spielen kann, aber dass es jemand, den du bei jedem Grenzläm eigentlich auf dem Zettel haben musst.
01:01:23: Ich glaube schon, dass die Grenzläms mindestens immer wieder auftauchen wird und mal was und vielleicht ein Titel holt.
01:01:29: Ich bin mir nicht so sicher, wie es das ganze Jahr über konstant klappt, aber man muss fairerweise sagen, seit Oktober spielt es hier richtig gut.
01:01:37: Wenn sie das beibehält, kann sie sogar Nummer eins werden im Laufe des Jahres, weil sie jetzt erst mal weniger zu verteidigen hat.
01:01:43: Alles hat übrigens ja bei ihr Lauf bei den eigentlich China Open gewonnen, begonnen.
01:01:48: Da hat sie Ende September gegen Eva Lüß verloren.
01:01:51: Und das war irgendwie der Startschuss.
01:01:52: Seitdem hat sie noch einmal gegen Sabalenka und einmal gegen Karolina Muchova verloren.
01:01:57: Also das sind jetzt schon einige Monate her.
01:01:59: Bei ihr ist ja auch so, dass sie fünf von neun große Endspiele gewonnen hat.
01:02:03: Bei Gretz Lambs WTA Feinde ist sogar drei aus vier.
01:02:06: Was ich jetzt von der Nummer vier fünf, jetzt ist sie wieder Nummer drei.
01:02:09: Aber als weniger erwarte er als von der Nummer eins.
01:02:11: Also sie ist da schon... Nervlich besser als Sabalenka.
01:02:16: Und ja, Top-Vier mal schauen.
01:02:17: Also wenn Rybakien so weiterspielt, klar, das dachte man vielleicht ja schon mal so, dass das so eine Top-Vier sich bilden könnte.
01:02:25: Ja, ich denke, die fängt sich schon wieder und ... ... denkt man in Matches immer wieder.
01:02:30: Oh Gott, was ist jetzt mit ihr los?
01:02:32: Aber an sich über das Jahr, sie kommt dann trotzdem immer noch sehr weit und hat dann halt ... ... den Eingrätzlern, wo dann mal alles geht.
01:02:37: Also, es könnte schon sein, aber da sind schon noch andere Spielerinnen.
01:02:41: André war im Boko.
01:02:42: Pec Gula sollten wir auch nicht vergessen.
01:02:44: Also, da gibt es schon noch ein bisschen was dahinter, die zumindest immer wieder reinstechen können.
01:02:48: Okay, dann müssen wir jetzt vielleicht noch einmal auf die beiden ... Halbfinalistinnen eingehen, auch wenn wir vielleicht in der letzten Folge schon Tick länger drüber gesprochen haben.
01:02:57: Vielleicht können wir uns ein bisschen kürzer machen und die Frage aufmachen, ob du Svitolina und Pegula in den Grand Slam Sieg-Zutraus.
01:03:04: Die sind jetzt ja beide relativ klar unter die Räder gekommen.
01:03:08: Also Svitolina gegen Sabalenka, zwei, sechs, drei, sechs und Pegula gegen Ribakina, drei, sechs, sechs, sieben.
01:03:14: Das war ein knapper Tiebreak im zweiten.
01:03:16: Aber traust du eine von den beiden da den ganz großen Wurf zu?
01:03:22: Ja, also ganz kurz nur zum Halbfinale, genau.
01:03:24: Also an sich, bei Svitolina war es klar, für Gula hat es halt im zweiten Satz noch mal geschafft, als schon der Matchverlust praktisch sehr nahe war, noch mal in Teibrik sich zu retten und obwohl Rybakina da schon zum Matchgewinn aufgeschlagen hatte, also das ist schon so eine Fähigkeit, die sie hat.
01:03:40: Aber ja, zum Gretz-Lemm-Frage, bei Svitolina bin ich schon skeptisch, muss ich ehrlich sein.
01:03:45: Also die war noch nie in dem Gretz-Lemm-Finale, ist schon ein Powerdefizit da, in Matchups sieht sie teilweise auch nicht gut.
01:03:51: aus gegen Schwyontek.
01:03:52: Eins vier gegen Sabalenka.
01:03:53: Eins sechs gegen die anderen.
01:03:55: Jetzt geht es ein bisschen.
01:03:56: Ich glaube gegen Goff ist unentschieden und gegen Rybakina auch.
01:03:59: Aber wie auch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eines Schwyontek und Sabalenka komplett vermeiden kann.
01:04:04: Und ja, da bin ich, ich würde es ja gönnen, aber da bin ich echt pessimistisch.
01:04:09: Bei Peggula war ich es lange auch.
01:04:12: Jetzt war sie natürlich US Open zu vierundzwanzig im Finale.
01:04:14: Und ich finde, bei den US Open spielt sie schon immer sehr stark und da hat jetzt nicht so viel gefehlt.
01:04:21: Ich bin bei ihr ein bisschen zuversichtlich, ja, aber wenn ich mich festlegen würde, auch eher Tendenz, nein.
01:04:26: Aber, wie ich sage, bei ihr bin ich schon eher so, wo ich sagen könnte, das wäre jetzt für mich keine Sensation oder riesige Überraschung, wenn sie es mal schafft.
01:04:34: Ja.
01:04:35: Okay, Stefan, einen Punkt habe ich noch zu den Australien Open und der betrifft Craig Tiley.
01:04:42: Das ist ja der Turnierdirektor der Australien Open.
01:04:45: Und der hat jetzt was ganz Interessantes gesagt.
01:04:47: Das Thema ist auch nicht zum ersten Mal auf dem Schirm.
01:04:49: Ich glaube, wir haben da auch schon mal drüber gesprochen.
01:04:51: Aber ich weiß gar nicht mehr so ganz genau, was du gesagt hast.
01:04:54: Und deswegen die Leute zu Hause vielleicht auch nicht.
01:04:56: Er hat unter anderem gesagt, also ganz nebenbei, da gab es ein Artikel vom Tennis-Magazin.
01:05:00: Wenn man den liest, denkt man, okay, Craig Tyler will Tennis komplett neu erfinden.
01:05:04: Das sind schon einige Dinge, über die er da nachdenkt.
01:05:07: Aber eine Sache, die wir uns mal rausgreifen können, ist, Möglicherweise ab dem Viertelfinale bei den Australien Open, das kann ja jedes Turnier so ein bisschen für sich entscheiden, wie sie das da so machen.
01:05:18: Ab dem Viertelfinale über Best of Five, auch bei den Damen, das ist so die Idee.
01:05:25: Was sagst du dazu?
01:05:27: Ja, also klar, wir haben schon drüber geredet, aber das war ja dann mehr so eine Idee.
01:05:31: von uns oder von anderen Stimmen, die aber nicht so eine powervolle Position haben wie ein Turnierdirektor eines Grenzlams.
01:05:38: Deswegen ist das schon noch mal was anders, wenn das von ihm kommt.
01:05:42: Also da sehe ich das.
01:05:44: Deswegen finde ich es auch, dass wir da noch mal diskutieren können, weil das jetzt schon noch mal eine Sache ist, wo er sogar gesagt hat, wenn wir das wollen und für richtig halten, dann könnten wir es auch in den Jahrzehnten sogar tun.
01:05:59: Es steht auch nichts in den Regeln, was das verbieten würde.
01:06:03: Man müsste es halt mit den Spielerinnen abstimmen und deren Segen einholen.
01:06:07: Das hat man schon vor einiger Zeit mal versucht, da haben die Spielerinnen dagegen protestiert, deswegen wurde die Idee wieder verworfen.
01:06:14: Die Idee dahinter ist, dass er ja von den Halbfinals bei Männern und Finals so begeistert war, dass er sich halt das auch für die Frauen gewünschten würde.
01:06:24: Ich bin ein bisschen zwiegespalten.
01:06:26: An sich finde ich schon von der Idee her ganz gut.
01:06:28: Mein Problem ist halt wieder, es wäre ja dann wirklich so eine Sache, was erstmal nur die aus Twin Open machen würden.
01:06:33: Also das kann jedes Gritzlamp voneinander entscheiden.
01:06:35: Das wäre nicht dann bei allen vier Gritzlamps.
01:06:38: Und dann haben wir wieder schon verschiedene, in Anführungszeichen, Modi.
01:06:41: Das hatten wir ja schon mit den Tie Bricks.
01:06:42: Das ging ja noch halbwegs, aber da jetzt wieder komplett andere Modi bei den Gritzlamps und vor allem auch... Bei den Herren machen wir dann weiter alles Best of Five, weil ich war ja auch offen für die Idee, Best of Five ab Viertelfinals oder Achtelfinals zu machen, weil ich will die nicht verlieren.
01:06:57: Aber ich gebe zu, ich brauche jetzt nicht jedes Best of Five-Match in der ersten Runde von Opelka gegen Petschi Perigar.
01:07:04: Aber das ist so eine Geschmackssache, da bin ich jetzt relativ offen.
01:07:09: Best of Seven könnte man mal machen bei den Männern, ne?
01:07:11: Absolut.
01:07:12: Damit es wieder einen Unterschied darstellt werden.
01:07:14: Und bestimmt einer wird Nikias fordern.
01:07:16: Wobei, der hält ja nicht mal bester.
01:07:17: Der hält aber nicht mal bester auf one-two durch.
01:07:20: Ja, nee, deswegen, ich würde die Entwicklung einfach beobachten.
01:07:23: Ich bin offen für den Vorschlag, aber ich würde da schon so ein paar Verbesserungen machen, weil ich find's dann schon komisch, wenn die Frauen plötzlich ab dem Viertelfinale nur spielen.
01:07:31: Dann kannst du auch gleich wieder Finale machen, wie es früher bei den Herren war, beim Masters.
01:07:35: Und ja, wenn dann würde ich es halt bei allen Grenzlems einheitlichem sehen wollen und nicht bei einem Grenzlem nur, aber ja.
01:07:40: Ja, ich glaube, das ist noch nicht super nah, dass es kommt.
01:07:44: Ich bin mir sicher, dass bei den Spielerinnen da auch geteilte Meinungen gibt und einige dagegen sein werden.
01:07:51: Ja, also ich finde es schon interessant, ich glaube, ich würde mir das gerne mal angucken.
01:07:56: Falls ihr euch jetzt fragt, was da noch so drin gestanden hat, also könnt ihr selber nochmal nachlesen, aber auch so andere Dinge, dass vielleicht der Schiedsrichterstuhl verschwinden soll, dass man
01:08:06: den Schiedsrichterstuhl... Stört beim Zuschauen manchmal.
01:08:08: Bitte?
01:08:09: Stört beim Zuschauen ja gerne.
01:08:11: Ja, wenn du da so blöd sitzt, dann so in der ersten, zweiten, dritten Reihe und dann hast du gar nicht so eine gute Sicht.
01:08:16: Also, dass es natürlich trotzdem noch Schiedsrichter oder Schiedsrichterinnen geben soll, aber vielleicht ein bisschen abgesetzter, irgendwo Kordzeit so.
01:08:22: Und wenn es Redebedarf gibt, kann man trotzdem reden, so das ist was oder dass die Einspielphase vielleicht nicht mehr so ist, wie sie ist oder dass man mit dem Netz aufstark und so weiter.
01:08:32: Also, es gibt ja viele Gedanken, das ist ja auch nicht neu im Tennis.
01:08:35: Müssen wir mal gucken, wie sich das entwickelt.
01:08:37: Aber es ist natürlich schon so, Crack-Tiley, einflussreicher Mann.
01:08:40: der sich da immer mal wieder irgendwie so ins Gespräch bringt.
01:08:43: Okay, so.
01:08:45: Ich gucke auf die Uhr.
01:08:46: Gute Stunde.
01:08:47: Es ist wirklich viel passiert.
01:08:48: Wir sind am Ende angelangt, Stefan.
01:08:50: Es hat Spaß gemacht.
01:08:51: Ich bin wirklich wirklich happy, dass wir so viele Geschichten da irgendwie drin haben in diesem Sport.
01:08:56: Das ist jetzt mal wieder schön rausgekommen.
01:08:59: Ich hoffe natürlich auch, dass euch das Zuhause Spaß gemacht hat hier zuzuschauen.
01:09:04: Freuen uns weiterhin natürlich über Abos und Kommentare, SportTV.
01:09:07: Freuen
01:09:07: wir auch zuzuhören.
01:09:10: Hab ich zuzuschauen gesagt?
01:09:12: Ja.
01:09:12: Ich mach zu viel mit Video, glaub ich, in anderen Klimaten.
01:09:16: Ja, zuzu ... Hören in diesem Fall mehr.
01:09:19: Noch sind wir nicht mit Video am Start.
01:09:21: Vielleicht ändert sich das irgendwann auch noch mal, müssen wir mal gucken.
01:09:23: Also wir melden uns zurück Mitte März.
01:09:27: Das ist aktuell der Plan nach Indian Wells.
01:09:29: Damit wird es ja dann so weitergehen, Indian Wells, Miami.
01:09:32: Man kennt es mittlerweile, wie der Turnierkalender so seinen Lauf nimmt.
01:09:35: Stefan, danke.
01:09:36: Ich glaube, du hast viel Input mit reingegeben, hat Spaß gemacht und bis zur nächsten Folge, würde ich sagen.
01:09:41: Danke dir, bis dann.
01:09:43: Ciao, ciao.
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